The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Season Pass DLC1

The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Season Pass DLC1

Noch vor Release Von The Legend of Zelda: Breath of the Wild hat Nintendo mit der Ankündigung eines nachträglichen DLC viel Kritik einstecken müssen. Nun ist der erste der beiden DLCs erschienen und wir haben uns für erneut in die Weiten des Abenteuers begeben um zu schauen wie sich der erste DLC schlägt. Dieser ist im Übrigen nur in Verbindung mit dem Zweiten erhältlich, welcher im Winter erscheinen soll.

Legendäre Prüfung

Den wohl einzigen wirklich neuen Inhalt bietet der DLC mit „Die legendäre Prüfung“, die man wohl am ehesten mit der Challenges-Run aus The Legend of Zelda: Twilight Princess HD vergleichen kann. Im Vergleich zu dieser, startet man mit Link aber komplett ohne jegliche Ausrüstung in diese Prüfung. Das bedeutet, dass der Held weder über Waffen, Rüstung sowie Nahrungs- und Heilmittel verfügt – hier will alles wieder sorgsam aufgesammelt werden. Diese Entscheidung verleiht dem Ganzen den gewissen Kick nicht einfach nur von Grund auf alles niederzumetzeln, sondern durchdacht durch die einzelnen Areale zu gehen und mit Bedacht zu handeln. Denn auch hier gilt wieder das Waffen, Nahrungsmittel und andere nicht unendlich in den Gebieten herumliegen oder diese mit jenen Objekten überfüllt wären. So ist es erst einmal eine Umstellung von einem fast unbezwingbaren Link wieder auf dessen Anfänge zurückzufallen und Gegner die vorher ein Kinderspiel für den Helden waren nun wieder eine große Gefahr darstellen können. Denn ohne Waffen können auch die kleinen Bokblins zu Beginn des Tests erheblichen Schaden anrichten. Allerdings kann man diesem Umstand Anfangs mit dem Bombenmodul entgegenwirken, welches dem Helden noch geblieben ist. Etwas merkwürdig ist diese Entscheidung dann aber doch. Warum dem Helden sämtliche Objekte abnehmen, aber das Bombenmodul bleibt erhalten? Das ganze nimmt der Prüfung dann doch etwas an Raffinesse, sodass es gar nicht mal so schwer wird sich seine ersten guten Waffen und hilfreichen Objekte zu beschaffen. Freilich muss man die Fähigkeit nicht benutzen, doch warum sollte man dies nicht tun wenn die Möglichkeit doch gegeben ist?! Die Prüfung besteht aus 45 Arealen, die in drei Teile unterteilt sind. Die Gegner werden mit jedem Areal natürlich gefährlicher und stärker, daher sollte man sich genau überlegen ob und wann man welche Waffe einsetzt, da die Resourcen wie gesagt begrenzt sind. Braucht man Heilmittel kann man diese an einigen Kochstellen zubereiten, jedoch sollte man sich bewusst sein, dass diese keineswegs so oft anzutreffen sind wie man vielleicht vermuten könnte. Wer sich eingehend mit dieser Prüfung beschäftigen will, kommt gut und gern auf etwa 3 bis 4 Stunden Spielzeit. Es ist natürlich ärgerlich wenn man kurz vor Vollendung der Prüfung dem Heldentod erliegt. Allerdings macht dies den Reiz des Ganzen aus sich so letztendlich Schritt für Schritt durch die Prüfung zu kämpfen, um am Ende die Belohnung in Empfang zu nehmen.

Weitere Features und Masken

Neben dieser Prüfung gibt es noch einige neue Features über dessen Sinn und Unsinn man jedoch streiten könnte. Mit Sicherheit wäre es möglich gewesen diese schon im Hauptspiel zu integrieren, ob man diese allerdings bewusst aus dem Hauptspiel herausgehalten hat um den ersten DLC zu rechtfertigen, können und wollen wir auch an dieser Stelle nicht beurteilen. Das erste neue Feature ist der Master-Modus, ein besonders schwieriger Modus. Dieser macht das Hauptspiel um ein deutliches schwerer, was nicht nur an den deutlich stärkeren Gegnern liegt die zugleich auch noch ihre Energie regenerieren können. Auch ist es einigen möglich schwebend aus der Luft heraus anzugreifen. Wer hier über kein schnelles Reaktionsvermögen oder Taktisches Wissen verfügt, dürfte wohl bei Zeiten in Bedrängnis geraten. Hier ist es ratsam ruhig und bedacht Vorzugehen und nicht unüberlegt zu handeln, was schnell des Heldens Tod mit sich bringen könnte.

Ein weiteres nettes und durchaus interessante Feature ist die neue Kartenfunktion, welche den Weg des Helden innerhalb der letzten 200 Spielstunden haargenau aufzeichnet und aufzeigt wo der Link war und welche Bereiche noch nicht erkundet sind. Dies ist vor allem für jene Spieler interessant, die noch nicht alle Schreine gefunden haben. Auch zeigt es hier jeden virtuellen Tod auf, den Link erlitten hat.

Das Reisemedaillon stellt das dritte neue Feature dar, mit dem Link Orte aufsuchen kann die nicht in unmittelbarer Nähe eines Teleportpunktes liegen und sonst nur mit längeren Wegen zu Fuß oder Pferd zu erreichen wären. Ob dieses Reisemedaillon nun sinnvoll ist oder nicht dürfte wohl im Auge des Betrachters liegen. Freilich erspart es dem geneigten Spieler viel Laufweg, allerdings bringt es so auch den Nachteil mit sich das man somit vielleicht zu oft zu diesem greift und kaum noch Wege zu Pferd oder Fuß bestreitet, was allein schon wegen der schönen Kulisse sicher auch nicht Sinn der Sache sein sollte und dem Spielspaß förderlich ist. Allerdings sei gesagt, das jene Spielhilfe erst einmal gefunden werden will und auch immer nur eine Markierung auf einmal möglich ist.

Zu guter Letzt kommen noch die neuen Masken sowie Outfits hinzu, die zwar schick und sogar irgendwie cool aussehen, aber bis auf die Krog- sowie Majoras Maske keinen großeren Nutzen oder Mehrwert mit sich bringen. Die Krog-Maske erleichtert dem Spieler zwar das finden vieler Krog-Samen, wer allerdings keinerlei Blick für die Verstecke der kleinen Wesen hat, dem dürfte es auch mit dieser Maske nur sehr schwer fallen alle Samen zu entdecken. Tragt ihr Majoras Maske, greifen euch Gegner nicht an, was man bei einigen Gegnern durchaus als taktischen Vorteil ausnutzen kann. Neben diesen gibt es noch „Midnas Helm“, das „Tingle Outfit“ sowie die „Phantom-Rüstung“,die jedoch rein vom Nutzen her nichts bieten, was andere Outfits nicht auch können.

Auch gibt es drei versteckte Schatztruhen auf dem vergessenen Plateau, die unter anderem ein Nintendo Switch-Shirt beinhalten. Allerdings ist dies abgesehen von der Optik spielerisch ohne jeglichen sinnvollen Nutzen.

Fazit

Es ist schwer den DLC1 als solchen zu bewerten da es ihn ja auch nicht einzeln zu kaufen gibt. Deshalb werden wir für diesen nur eine Einschätzung abgeben können und erst nach dem Erscheinen des DLC2 eine endgültige Wertung für das Gesamtpaket aussprechen. Gäbe es diesen Zusatz auch einzeln zum Kauf, könnten wir ihn nicht uneingeschränkt empfehlen da dieser, abgesehen von „Die legendäre Prüfung“, nichts wirklich nennenswertes neues und vor allem Spielentscheidendes mit sich bringt.

Wertung DLC 1:

verfasst von „Tommy“

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Letzte Aktualisierung: 13.07.2017, 6:12 Uhr