Spieletest: Police Simulator: Patrol Officers NSW2

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Releasedate:
4. Juni 2026

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Gute Simulation
Viele Optionen
Ko-op Modus
Stabile Performance
Keine gravierenden grafischen Bugs mehr
Negativ:
Schwammige Texturen
Schlechte KI
Repetitiv

Die Nintendo Switch 2 ist noch jung, und schon rückt die Polizei an. Mit Police Simulator: Patrol Officers erscheint einer der bekanntesten Simulatoren des Genres erneut auf Nintendos Hybrid-Konsole – diesmal jedoch mit der stärkeren Hardware im Rücken. Wer die Switch-1-Version kennt, weiß: Die war kein leichter Einsatz. Ruckler, grafische Aussetzer und eine KI, die öfter im Weg stand als half, trübten das Erlebnis erheblich. Kann die Switch 2 den Simulator endlich aus dem Funkloch holen?

„Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte."

Zu Beginn eurer Karriere wählt ihr einen Beamten aus einem diversen Portfolio aus. Dann geht es direkt los: Zunächst steht nur ein Stadtteil zur Verfügung, in dem ihr auf Fußstreife geht. Mit steigender Erfahrung kommen weitere Stadtteile hinzu, und ihr könnt auch in größeren Gebieten auf Streife fahren. Während ihr anfangs hauptsächlich Strafzettel für Parksünder ausstellt, kommen bald Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen dazu.

Aufgelockert wird das Ganze durch Umweltverschmutzer, illegale Straßenüberquerungen, Unfälle und Personen, die in der Öffentlichkeit Alkohol konsumieren. Hier zeigt sich, dass wir uns im amerikanischen Rechtssystem befinden – ein Detail, das sicher die Faszination vieler Simulator-Fans weckt. Besonders da man den Realismus des eigenen Vorgehens in den Einstellungen präzise anpassen kann.

Allerdings dauert es eine Weile, bis wirklich polizeiliche Action in die Hände des Spielers gelegt wird. In unserem Test vergingen mehrere Stunden Dienstzeit, bis wir endlich befördert wurden und Graffitischmierer stellen konnten. Bis es zu größeren Einsätzen kommt, kann es also etwas dauern. Dass sich die Antworten der Bürger dabei oft wiederholen, ist ein Wermutstropfen, da man sich für einen tiefen Einstieg doch einige Stunden mit dem Spiel beschäftigen muss. Zum Glück kann man das Ganze auch online mit einem Partner erleben.

Strafzettel für die Technik – diesmal weniger fällig

Die Nintendo Switch 2 bringt endlich das technische Fundament mit, das der Police Simulator verdient. Wer die Switch-1-Version gespielt hat, wird den Unterschied sofort spüren: Die massiven Einbrüche beim Betreten und Verlassen der Dienststelle sind Geschichte, und auch die schlimmsten grafischen Aussetzer – etwa kopflose Charaktermodelle oder extrem fehlerhafte Licht- und Schatteneffekte – wurden behoben. Das Spiel läuft spürbar stabiler und runder.

Allerdings sollte man keine Wunderdinge erwarten. Enginebedingt sind viele der bekannten Schwächen nach wie vor vorhanden: Die Texturen bleiben teils unscharf, und Pop-ins bei Gebäuden und Objekten gehören weiterhin zum Bild. Auflösung und Grafik wurden zwar leicht verbessert, bewegen sich aber auf einem ähnlichen Niveau wie zuvor. Die Switch 2 macht das Beste aus der bestehenden Engine – mehr ist es letztlich nicht, aber das ist auch ehrlich gesagt genug, um den Spaß nicht länger zu trüben.

Die Klangkulisse überzeugt weiterhin. Vom grüßenden Passanten über Autos, Sirenen und Bürger, mit denen ihr interagiert – alles ist gut vertont und unterstützt die Immersion. Besonders schön: Eine stark angetrunkene Person wirkt sich auch auf die Aussprache aus, was Ermittlungen eine charmante Note verleiht.

Die KI bleibt auf freiem Fuß

Leider hat die stärkere Hardware nichts daran geändert, dass die KI weiterhin auf freiem Fuß unterwegs ist, im negativen Sinne. Angeforderte Krankenwagen oder Gefangenentransporter bleiben nach wie vor einfach stehen und blockieren den Abschluss von Einsätzen. Fahrzeuge, die an Kreuzungen stoppen und den Verkehr lahmlegen, sind ebenfalls noch ein Problem. Was besonders ärgerlich ist, wenn man selbst an einer Verkehrskontrolle wartet und die Autos schlicht nicht kommen wollen. Das sind nach wie vor schwerwiegende Vergehen am Spielspaß, die der Police Simulator auch auf der Switch 2 noch nicht abgelegt hat.

Fazit

Der Police Simulator auf der Nintendo Switch 2 ist die beste Version Für Nintendospieler. Die Performanceprobleme sind behoben, die gravierendsten grafischen Bugs der Vorgängerversion gehören der Vergangenheit an, und das Spielgefühl ist insgesamt deutlich angenehmer. Enginebedingte Schwächen wie unscharfe Texturen oder Pop-ins bleiben zwar bestehen, fallen aber im stabilen Gesamtbild kaum noch ins Gewicht. Was leider bleibt, ist die schwache KI – eine Baustelle, die klar auf eine grundlegendere Überarbeitung des Spiels wartet. Wer den Police Simulator auf der Switch bereits gemocht, aber mit den technischen Problemen gehadert hat, bekommt hier endlich ein würdiges Erlebnis. Simulator-Fans, die bislang gezögert haben, dürfen nun beherzt zugreifen.

Grafik
7
Sound
7
Multiplayer
7.5
Gesamt
7

verfasst von „Marcel“

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Vielen Dank an die Firma astragon für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 04.Juni.2026 - 12:08 Uhr