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The Legend of Zelda: Links Awakening NSW

System: NSW Entwickler: Nintendo Publisher: Nintendo Genre: Action/Adventure Release: September 2019
Jugendfreigabe in Deutschland ab 6 Jahren (ohne Gewähr)

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Nintendofans.de schreibt:

Wertung: 9 / 10
Fazit: Wer herausfinden möchte, wie sich erstklassiges 90er-Jahre Handheld-Gameplay mit hervorragender Stimmung, Gameplay und musikalischer Untermalung im modernen 2019 anfühlt, kommt am zuckersüßen The Legend of Zelda: Link’s Awakening keinesfalls vorbei. Dieses Remake verdient sich in allen Belangen die Lorbeeren seines Namens und schafft es den Spieler auch abseits von Hyrule in seinen Bann zu ziehen, indem die verschiedenartigen Gegner und kunterbunten Diorama-Welten einen Spannungsmoment nach dem anderen liefern, jedoch auch nicht davor zurückschrecken, den Spieler nachdenklich innehalten zu lassen. Wer diese Erfahrung noch nicht rund genug findet, kann sich den Spielspaß durch die Sammelitems wie Muscheln oder Herzen oder beim Ausprobieren des Dungeon-Editors verlängern.

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Leser-Kommentare:

Durchschnittswertung: 9 / 10

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Verfasst am: 26.12.2019 - 11:38

[Vorwort]
Bewertet wurde die Kartenversion „The Legend of Zelda – Links Awakening“ für die Nintendo Switch, nach einer abgeschlossenen Spielzeit von insgesamt 15 Stunden.

Das Original für den Nintendo GameBoy hatte ich seinerzeit zu Weihnachten 1993 erhalten. Auch die später erweiterte DX-Fassung für den GameBoy Color kenne ich, allerdings nur über den eShop für den Nintendo 2/3DS.

Anfangs war ich skeptisch, den vollen Preis für ein doch 26, respektive 20, Jahre altes Spiel welches „etwas anders aussieht“, auszugeben.

[Lieferumfang]
Es befindet sich das Hauptspiel auf einer Karte, sodass nur ein kleines Update über das Internet abgeschlossen werden musste. Es ist sonst nichts weiter mit dabei. Anleitungen wie immer nur digital, keine Begleitinformationen. Die Innenseite der Hülle, bzw. die Rückseite des Covers, ist mit einem gezeichneten Panorama der Insel Cocolint verziert.

[Kompatibilität]
Das Spiel funktioniert mit der Nintendo Switch und der Nintendo Switch Light.
Der Einzelspielermodus ist ohne Mitgliedschaft möglich. Mehrspieler sind nicht vorgesehen.

[Spielprinzip]
Man spielt mit dem gestrandeten Protagonisten Link auf einer Insel und sucht sich den Weg über verschiedene Dungeons, Gegner und Rätsel zu einem Wesen namens Windfisch, um von der Insel wieder zurück nach Hyrule zu gelangen. Das Spiel ist weitgehend zwar open World, der Story-Fortschritt dennoch sehr linear, da ein Überspringen eines Dungeons nicht möglich ist. Es werden immer Gegenstände oder Ereignisse aus den Dungeons vorausgesetzt, um einen nächsten zu betreten.

[Vergleich zur Original-, und DX-Version (1993/1998)]
Neben der offensichtlichen grafischen Veränderung, für mich das wesentliche:

Bei der Switch-Version gibt es die Rasterfelder nur noch in den Dungeons. Alle anderen Abschnitte, sei es in Höhlen, die 2D-Untergründe oder die komplette Oberwelt, sind nun vollständig scrollbar.
Dies erleichtert zum einen die Übersicht und beschleunigt des Spielfluss.

Die Weltkarte zeigt nun Orte von Interesse an (Telefonhaus, Dungeons, entdeckte Muscheln). Es existieren nun mehrere Teleporter für die Schnellreise, welche nun auch mit Manbos-Song jederzeit besuchbar sind. Apropos Muscheln… es gibt nun ab einer gewissen Anzahl einen Muscheldetektor. Dieser funktioniert ähnlich dem Kompass, der akustisch und visuell anzeigt, ob in der Nähe eine solche versteckt ist.

Mehr Zaubermuscheln wurden versteckt, mehr Herzteile gibt es zu verdienen und weitere Gegenstände wie Flaschen sind verfügbar.

Verbesserte Steuerung:
Früher konnte man nur zwei Gegenstände gleichzeitig über die Tasten A/B verwenden, denn es gab ja bis auf das Steuerkreuz keine weiteren ;)
Bei der Switch-Version sind nun Armreifen (A), Schwerter (B), Pegasusstiefel (L/ZL) und Schilde (R/ZR) immer verfügbar. Weitere Gegenstände, z.B. Greifenfeder und Bumerang, können auf die Tasten X/Y gelegt werden. Durch die zusätzlichen Tasten wird das Spiel im Vergleich enorm beschleunigt.

Die Minispiele wie Angeln und Greifarm wurden ebenfalls erweitert und müssen anders ausgetüftelt werden. Es gibt an manchen Stellen die Möglichkeit amiibo einzusetzen.

Gegner verhalten sich generell nun anders, als in den bekannten Fassungen. Das beginnt bereits bei dem ersten Gegner, als natürlich auch den einzelnen Bossgegner.

Ein zweiter Schwierigkeitsgrad steht zur Verfügung und außerdem wird automatisch, bzw. manuell jederzeit möglich ohne Spielunterbrechung, gespeichert.

Die „schlüpfrigen“ Texte und Anspielungen der 1993-Fassung fielen bereits 1999 weg.
Demnach nur allgemeine Hinweise der „grünen Elektro“-Dinger durch Zauberpulver, Perlenkette statt Bikinioberteil der Nixe und keine peinliche Begegnung mehr mit dem Hippo aus dem Zoodorf beim Künstler…

Das geheime Color-Dungeon der DX-Fassung befindet sich auch hier auf dem Friedhof und die Steintafeln wurden auch wie bei DX durch Eulenstatuen samt auffindbaren Schnabel ersetzt.

[Leveleditor]
Boris der Totengräber aus Ocarina of Time taucht nun östlich von der Höhle auf, in welcher der Hund von Madame MiouMiou gefunden werden möchte.
Hier stand bei der DX-Version der Fotoladen für die GameBoy-Kamera; im Original war hier nichts.

Je nach eigenem Fortschritt der abgeschlossenen Dungeons, erhält man von Boris mehrere Kammern, die zu eigenen Dungeons samt Monstern und Zwischengegner zusammengebaut werden können. Um sich mit dem Editor vertraut zu machen, warten auf LINK verschiedene Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Hier kann man mehrere nützliche Gegenstände für den Spielverlauf erhalten.

Das Prinzip ist einer SnapMap ähnlich. Es gibt bekannte Abschnitte der Dungeons die miteinander verbunden werden können. Ziel ist es immer, den Boss zu erledigen.

Gerade die Herausforderungen, nach Vorgaben ein Level zu gestalten und zu beenden, ist eine nette kurzweilige Abwechslung als gut integriertes Minispiel.

[Fazit]
Es gibt Unterschiede zwischen einer remastered-Fassung, die lediglich neue Polygone bekommt und auf ein anderes System portiert wurde (Secret of Mana für PC/PS4 in 2018) und einem Remake, welches zwar weitgehend dem Original treu bleibt, jedoch in allen Punkten grundsätzlich verbessert bzw. erweitert wurde.

Links Awakening (2019) ist genau das – ein sehr gutes Remake eines guten Spiels.
Der Kern, also die Hintergrundgeschichte und die Charaktere, ist absolut zeitlos und wird nun in einem aktuellen isometrischen 3D-Stil des Adventure-Genres gehalten.

Nintendo hat es hier geschafft, zwei Generationen mit einem Spiel gleichermaßen zu begeistern, was nur noch durch ein gleichermaßen aufbereitetes A Link to the Past zu toppen wäre ;)

Wertung: 9 / 10

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Personal Game Lists:

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00Nintendo-Fan00, Buttonbash, Gamefan26, Grizzly, Herrscher des Schattens, Kirschblut, Linse, Nimmerlandjunge, Remy, She-Ra, Simon_Belmont, UP87, VirtualBoy, ghostdog, mistermaximal, namtih

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