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Nintendo fährt Mobile Gaming herunter

Nintendos Bestrebungen, in den Bereich des Mobile Gamings ein weiteres Standbein aufzubauen, werden nunmehr wieder zurückgefahren. Dabei hatte Nintendo einst angestrebt, die Welt des Mobile Gamings jährlich um zwei bis drei Spiele zu bereichern.

Grundsätzlich ist das Geschäft mit Mobile Gaming lukrativ. Nirgends wird in der Spielbranche mehr Umsatz gemacht, als mit den Spielen auf Smartphones und Tablets.

Hintergrund sind die schwindenden Umsatzzahlen mit Spielen wie beispielsweise Super Mario Run oder Fire Emblem Heroes während der Corona-Krise, während andere Spiele deutlich mehr Umsatz verbuchten. Gleichzeitig förderte die Krise die Verkäufe von Spielen für die Nintendo Switch. Insbesondere Animal Crossing: New Horizons stach dabei hervor.

Nintendo hat im Bereich des Mobile Gamings verschiedene Bezahlmethoden für sich ausprobiert. Mit den Apps konnte das Unternehmen im Haushaltsjahr 2019 immerhin 51 Milliarden Yen Umsatz (ca. 422 Millionen Euro) machen, was ein Plus von 11% entspricht zum Vorjahr.

Problematisch an Mobile Gaming: Die Langzeitmotivation. Als einer der Gründe für das Zurückfahren der App-Offensive wird das in Japan beliebte Gacha-Prinzip genannt. Man braucht Apps, die langfristig die Spieler bindet und auch zum investieren von Geld animiert. Hierzu werden beispielsweise die Einführung von neuen Charakteren genutzt. Aktuell bedient dies nur Fire Emblem Heroes.

Mit einer neuen App ist nicht vor dem Geschäftsjahr 2021 zu rechnen.


Finde ich interessant! (0) - Quelle: Bloomberg
Daniel @23.Juni.2020 - 07:26 Uhr - Weitersagen: Facebook Twitter

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