Spieletest: Yo-Kai Watch 3 3DS

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Weitere Infos

Releasedate:
7. Dezember 2018

USK 0 Online spielbar unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
zwei tolle Storystränge
600 Yo-kai
verändertes Kampfsystem
tolle Technik
massig viel zu tun
Negativ:
sich wiederholende Minigames
teils lange Laufwege

Eine tolle Sache, wenn Level-5 und Nintendo entscheiden, aus zwei japanischen Versionen eines Spiels, eine Yo-Kai Watch-Version zu machen. Somit ist das Sammeln für Komplettierer um einiges einfacher. Yo-Kai Watch war schon immer eine tolle Spielerfahrung und wie es um den dritten Teil bestellt ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Zwei Geschichten

Zu Beginn werdet ihr gleich feststellen, dass es dieses Mal zwei Handlungsstränge gibt. Auf der einen Seite geht es um die Geschichte des altbekannten Protagonisten Nathan Adams, den es in die USA verschlägt, da sein Vater dort eine Stelle in St. Peanutsburg erhält. Natürlich kommen die Yo-kai mit auf die Reise. Aufgrund der Zeitumstellung muss sich euer Geist Whisper zunächst eine neue Uhr anschaffen und somit sind auch leider alle Medaillen aus den bisherigen Abenteuern weg.

Auf der anderen Seite geht es um das Mädchen Erika Dedeke aus Lenzhausen. Diese macht eine seltsame Entdeckung. Ähnlich Nathan im ersten Teil findet sie eine mysteriöse Armbanduhr, mit der sie angeblich alles aufspüren kann. Natürlich handelt es sich auch hier um eine Yo-Kai Watch, die vom Raumfahrer Usapyon gezielt platziert wurde. Zwar kommt es anders als sie dachte, aber dennoch fast sie den Entschluss eine eigene Detektei aufzumachen. Dies spielt dem unbekannten Weltraumtier sehr gut in die Hände.

Beide Charaktere haben die ein oder anderen mysteriösen Dinge zu erledigen und es handelt sich diese Mal um ein sehr umfangreiches Abenteuer. Ihr werdet dabei schon um die 30 Stunden einplanen müssen, damit ihr den Geheimnissen auf die Spur kommt. Ihr dürft dabei weitestgehend frei entscheiden, ob ihr eher Nathans Abenteuer in den USA folgt oder lieber doch eure Zeit vermehrt in Lenzhausen verbringt. In manchen Fällen schlägt euch das Spiel aber auch einen Charakterwechsel vor, da ein Ereignis im anderen Handlungsstrang essentiell zum Weiterkommen ist. Manchmal passen diese Unterbrechungen nicht wirklich zum momentanen Spielverlauf und wirken eher deplatziert. Ihr habt wie gewohnt auch die Möglichkeit Sidequests zu absolvieren, die sich doch besser in den Handlungsbogen einfügen, als die anderen „erzwungenen“ Pausen.

Das Ziel immer im Auge

In Bezug auf die Schauplätze hat sich zu den anderen Teilen nicht viel verändert und bis auf ein paar Anpassungen und neuen Gegenden werden sich Kenner gleich heimisch fühlen. Natürlich gibt es in den USA auch Neues zu erkunden. Ein Quest-Tracker zeigt euch dabei immer eure nächsten Schritte an. Diese könnt ihr optional wählen, je nachdem ob ihr lieber der Haupthandlung oder einer Sidequest folgen wollt. Es lohnt sich aber immer wieder einmal auf eigene Faust die Städte nach verborgenen Objekten zu erkunden oder um einfach die Bewohner näher kennenzulernen. Zwar müsst ihr dabei viel herumwandern, aber im besten Fall könnt ihr auch auf ein Teleporter-Netzwerk oder auf Fahrräder (Sidequest) zurückgreifen.

In Yo-Kai Watch 3 geht es aber nicht nur um das Erkunden von Städten und Lösen von Aufgaben. Wie gewohnt müsst ihr auch auf „Geisterjagd“ gehen. Überall wimmelt es von diesen Yo-kai. Ein Radar schlägt dabei aus, wenn sich etwas Übernatürliches in eurer Umgebung tut. Dieses Mal müsst ihr aber nicht die Linse eurer Uhr auf ein Objekt richten damit ein Kampf gestartet wird, sondern zuerst wird „geschossen“, dann erst der Gegner wirklich „konfrontiert“. Da hat man sich wohl einiges aus dem Wilden Westen abgeschaut. Jene Energie, die dabei das Ziel-Yo-kai verloren hat kann besagter Geist auch nicht mehr regenerieren und es ist somit auch leichter ihm zu folgen. Dennoch dauert das Fangen bzw. Freundwerden länger als in den anderen Teilen davor. Auch gibt es wieder bekannte Minispiele wie das Angeln, Glücksrad etc. Also jene Dinge, die ihr über den Touchscreen eures 3DS lösen müsst.

Gesteuert werden die Charaktere mit dem Circle Pad und Aktionen werden mit A ausgeführt. Via Steuerkreuz können Fahrrad und Yo-kai-Radar ausgepackt werden. In den Kämpfen werdet ihr vorwiegend mit der Bedienung des Touchscreens beschäftigt sein. Somit währe wohl die grundlegendste Steuerung erklärt.

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