Spieletest: The Swords of Ditto: Mormos Curse NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
2. Mai 2019

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
tolle Grafik
schöner Sound
immer andere Abenteuer
Negativ:
leichter Frustfaktor durch viele Tode
Monster sind manchmal zu schwer

Mit Swords of Ditto kommt das Action-RPG von Onebitbeyond endlich auf die Nintendo Switch. Zusätzlich gibt es noch die Erweiterung „Mormos Curse“ mit obendrauf.
Ich durfte es mir für euch ansehen, und was mich erwartet hat, erfahrt ihr in der Review!

Das Abenteuer beginnt

Wir befinden uns auf der wundervoll gestalteten Welt von Ditto. Jedoch trübt der Schein, denn diese Welt wird bedroht. Die Hexe Mormo bringt den Bewohnern Angst und Schrecken. Alle hundert Jahre hat nun ein kleiner Held die Möglichkeit, die Hexe Mormo zu besiegen. Doch wir spielen nicht etwa den Helden, nein. Wir sind eigentlich eher das Schwert von Ditto, da sich der Held sehr, sehr oft ändern wird.

An einem schönen sonnigen Morgen wacht unser zufällig generierter Held am Strand auf. Wir haben also keinen Einfluss auf Aussehen oder Geschlecht, was aber nicht weiter schlimm ist. Unser Schlaf wurde durch einen Mistkäfer namens Puku gestört. Dieser hat uns geweckt, um uns mitzuteilen, dass wir der Auserwählte sind. Und nur wir allein können die Welt von Ditto retten und Mormo besiegen können. Puku erklärt uns, dass wir dafür jedoch nur vier Tage Zeit haben. Und somit beginnt dann eigentlich auch schon unser Abenteuer, wobei wir im ersten Lauf, bzw. im Tutorial, erst einmal zu Mormo gehen und gegen sie antreten. Aber, wie auch nicht anders zu erwarten, scheitern wir kläglich und die Geschichte dieses Helden ist vorbei. Aber gut, hundert Jahre später kommt der nächste Held, der einen Versuch hat. Und auch hier haben wir wieder einen zufällig zusammengewürfelten Helden. Aber auch die Welt von Ditto wird mit jedem Neuanfang neu generiert. So ist jedes Abenteuer einzigartig. The Swords of Ditto ist also darauf ausgelegt, mehrere Durchläufe zu machen, bis wir die böse Hexe Mormo besiegen und die Welt von Ditto retten können. Diese Durchläufe können wir alleine bestreiten oder zusammen mit Freunden im Koop-Modus.

Nette kleine Hilfen

Da wir nur ein Leben mit hundert Lebenspunkten zur Verfügung haben, gibt es im Spiel kleine Hilfsmittel, die uns das Leben erleichtern. Wir können zum Beispiel Nahrung kaufen oder Gras finden, die das Leben wieder herstellt. Grade in schwierigen Kämpfen ist dies sehr wichtig, da es mit unserem Helden sonst sehr schnell zu Ende gehen kann. Sollten wir aber einfach zu schwach sein, können wir im weiteren Spielverlauf Aufkleber kaufen. Diese können wir dafür nutzen, unseren Helden zu verbessern. Somit kann man Verstärkungen oder bessere Angriffe freischalten.

Auch Bomben oder Sekundärwaffen, die wir per Steuerkreuz nutzen können, sind super hilfreich. So können wir in den Dungeons Bomben werfen oder entferne Gegner mit dem Bogen platt machen. Zudem gibt es noch eine Fackel, mit der ihr alles niederbrennen könnt oder eine kleine Pistole, die euch die Gegner vom Leib hält. Jedoch bleiben nach einem Tod nur die Fackel, die Pistole und ein Kazoo in eurem Inventar. Alles andere muss man leider wieder mit dem neuen Helden erwerben.

Ab in den Dungeon

Wie in jedem RPG gibt es natürlich auch in Swords of Ditto Dungeons. Diese sind super wichtig, da sie uns am Ende immer eine schöne Belohnung bringen oder zum Leveln wichtig sind. Die Belohnungen sind zum Teil sogar hilfreich im Kampf gegen die böse Hexe Mormo. Die meisten Dungeons sind sehr einfach gehalten so, dass wir uns einfach da durchkämpfen können. Jedoch müssen wir zum Teil auch ein paar Rätsel lösen um weiter zukommen. Diese sind relativ simpel und nicht allzu schwer. Alle Dungeons haben einen Level-Lock. Das heißt, dass wir immer dazu gezwungen sind, unseren Helden zu trainieren. Zum Glück behalten wir nach einem Tod unsere Erfahrungspunkte. So haben wir also den ersten Dungeon durchkämpft; brauchen für den nächsten jedoch eine höhere Stufe, sonst können wir ihn nicht betreten.

Technik

Falls euch beim Lesen schon aufgefallen ist, dass euch The Swords of Ditto an etwas erinnert, dann seid ihr damit nicht allein. Es ist sehr stark an die alten Zelda-Teile angelehnt, wie zum Beispiel „Links Awakening“. Das fällt allein schon in der Anfangszene auf in der wir am Strand aufwachen. Aber auch die Gestaltung der Städte und der Dungeons, sogar die Schalterrätsel im Dungeon erinnern sehr stark an The Legend of Zelda. Deswegen kommen Zelda-Fans auch super mit The Swords of Ditto – Mormos Curse klar.

Die Welt von Ditto ist sehr schön gestaltet; wie ein Cartoon. Natürlich ist das sehr ansprechend für Kinder, aber auch für Erwachsene. Zudem unterstreicht eine sehr schöne, passende Musik das optische Bild. Unseren Helden können wir, wie immer, über den Joystick bewegen. Sekundärwaffen ziehen wir, wie oben genannt, mit dem Steuerkreuz. Generell ist die Steuerung im Spiel super einfach und übersichtlich. Jedoch ist es auch hier schade, dass die Touchfunktion nicht genutzt wird.

Fazit

Fazit

Zelda-Fans werden mit The Swords of Ditto – Mormo´s Curse auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen, denn es ist wirklich stark an die Spielreihe angelehnt. Aber auch Neulinge werden mit dem Action-RPG ihren Spaß haben. Grade der Comic-Stil gibt dem Spiel einen gewissen Charme und es bringt nochmal zusätzlichen Spaß es zu spielen. Zudem ist es auch super für Kinder geeignet, da die Monster relativ süß gestaltet sind und auch der Schwierigkeitsgrad des Spiels nicht zu hoch angesetzt ist. Nur leider ist es manchmal etwas frustrierend, wenn man nach einem Tod fast bei null anfangen muss, aber so ist das Spiel. Im Großen und Ganzen ist es ein super RPG für jung und alt.

Grafik
9
Sound
8
Gesamt
7

verfasst von „Anke“

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Vielen Dank an die Firma Devolver Digital für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 10.Mai.2019 - 10:49 Uhr