Spieletest: The Outer Worlds NSW

Screenshot Screenshot Screenshot

Weitere Infos

Releasedate:
5. Juni 2020

USK 16 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
tolle Welt
interessante Geschichte
viele Optionen
Negativ:
technische Schwächen
verschenktes Potenzial

Du bist nicht allein

Über das Spiel habt Ihr die Gelegenheit Leute in eure Crew aufzunehmen. Davon könnt Ihr je 2 auf eure Expeditionen mitnehmen. Begleiter sind ja immer so eine Sache, stehen sie im Weg rum, sind wenig hilfreich, ziehen sie ungewollt die Aufmerksamkeit von Gegnern auf sich oder reden einfach zu viel nerviges Zeug. All das kann man euren Helfern in The Outer Worlds nicht vorwerfen. Eher im Gegenteil, sie punkten mit Spezialattacken die Ihr auslösen könnt und wenn sie etwas sagen, dann tragen sie wirklich etwas zur Stimmung und der Geschichte bei. Das sieht man in dieser Art sehr selten. Sie wachsen einem richtig ans Herz. Dumm nur, wenn man ihnen dann Ausrüstung gibt und man einen Helm nicht mehr entfernen kann, sondern nur durch einen anderen ersetzen. Da möchte man, in einer der interessanten Begleiter-Quests, das passende Outfit zu Situation wählen und der Begleiter rennt mit einem dicken Helm herum. Wieso? Besonders schmerzhaft kann es für die werden, die den höchsten Schwierigkeitsgrad wählen. Stehen besiegte Begleiter normalerweise nach dem Kampf wieder auf, müsst ihr euch hier dauerhaft von ihnen verabschieden.

Technik und Umsetzung für die Switch

Das Spiel ist auf anderen Plattformen ja schon eine Weile auf dem Markt und von daher weiss man ja bereits das hier eine wunderschöne stimmungsvolle Welt designt wurde, diese aber technisch eher solide ist. Besonders Gesichtsanimationen sind oftmals sehr hölzern. Auf der Switch hat das ganze nochmal ein Downgrade erfahren. So sieht das Spiel deutlich schwammiger aus und Spiegeleffekte wurde auch stark heruntergefahren. Trotzdem wirkt die Welt alles andere als hässlich. Leider muss man mit recht langen Ladezeiten leben und dem ein- oder anderen Frameraten-Einbruch. Im Menü scheinen manche Tasteneingaben ab und zu nur verzögert zu reagieren. Da das Menü überdies übersichtlicher sein könnte, kann das schon ein wenig störend sein. Auch kommt es hier und da mal zu einem Bug. So stand während des Tests beispielsweise plötzlich eine Gruppe Kühe in unserem Raumschiff, die wohl zu einer Transportquest gehörten. Nur hatten wir diese Quest nie angenommen. Sonst erlaubt sich das Spiel aber keine großen Schnitzer. Die Steuerung geht gut von der Hand und auch die Welt selbst legt euch keine Steine in den Weg.

Das klingt gut

So einfach kann man das sagen. Das Sounddesign, als auch die Musik und die (leider nur englische) Sprachausgabe ist großartig gelungen und tragen unheimlich viel zu Stimmung bei. So gut findet man das selten. Das es keine deutsche Sprachausgabe gibt ist zwar schade, aber die sehr gut übersetzten Untertitel, welche den Humor des Spiels uneingeschränkt transportieren, trösten gut darüber hinweg. Vor allem, da ihr in Gesprächen die Möglichkeit habt, euch den Gesprächsverlauf anzeigen zu lassen.

Seite

1 2 [Fazit]

Fazit

The Outer Worlds ist nicht das neue Fallout, aber Bethesda sollte sich nicht zu sicher auf dem Thron fühlen. Obsidian hat hier ein gutes Spiel erschaffen, bei dem aber noch Luft nach oben ist. Positiv anzumerken sind die tollen Charaktere, die tolle Spielwelt und die toll geschriebene und erzählte Geschichte. Da verzeiht man die ein oder andere Schwäche gerne. In der Switch-Version wird hier sicher nicht die hübscheste Version geliefert, aber die Portabilität wiegt das für viele sicher auf.

Grafik
7
Sound
9
Gesamt
8

verfasst von „Marcel“

Diesen Artikel teilen:

Vielen Dank an die Firma Private Division für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 23.Juni.2020 - 13:43 Uhr