Spieletest: The LEGO Movie 2 Videogame NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
14. März 2019

Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Sehr viel Umfang
LEGO-Charme grafisch gut umgesetzt
Hoher Weiterspielwert
Negativ:
Sehr lange Ladezeiten
Kameraführung teilweise ungünstig

The LEGO Movie 2 Videogame

Am 07. Februar 2019 erschien The LEGO Movie 2 in den deutschen Kinos und die Nintendo Switch erhielt mit The LEGO Movie 2 Videogame das passende Spiel dazu. Vorweg kann erwähnt werden, dass der typische LEGO-Charme sowie der Witz sehr gut auf Nintendos Hybriden angekommen sind. Ob das Spiel auch in Gänze überzeugen kann, haben wir für Euch getestet.

Story

Aliens sind über das Systar Universum hergefallen und haben die einzelnen Welten und Schutt und Asche gelegt. Und als wäre dies nicht genug, haben diese auch Emmet – der Protagonist des Spiels – seine Freunde entführt. Wie es sich gehört macht dieser sich daran, der Sache auf den Grund zu gehen, seine Freunde zu befreien und die LEGO-Welt wiederaufzubauen.

Gameplay

Der Umfang von The LEGO Movie 2 Videogame ist recht groß und gerade sammelwütige Spieler werden hier auf ihre Kosten kommen. Es gibt in diesem Spiel zahlreiche Welten, die dann betreten werden können, sobald eine gewisse Anzahl von einen ganz bestimmten LEGO-Stein gesammelt wurde. Dieser besondere Stein dient als Schlüssel und im gesamten Spiel gibt es 475 davon. Die einzelnen Welten sind zwar in ihrer Größe beschränkt, aber innerhalb ihrer Grenzen könnt Ihr euch frei bewegen. Durch das verfolgen eines roten Erzählfadens erhaltet Ihr die Mindestanzahl von Schlüsselsteinen zu den nächsten Welten; könnt allerding optional und jederzeit weitere durch Nebenmissionen erhalten. Euch kommt dieses Konzept bekannt vor? Es wäre zumindest nicht verwunderlich. Denn diesbezüglich wird in diesem Spiel wird seitens der Entwickler kein Risiko eingegangen. Interessanter hingegen sind die Nebenmissionen. Manche können ohne Weiteres gestartet werden, manche setzen das Besitzen diverser Gegenstände voraus. Damit bereits sichergestellt, dass das 100%-Abschließen eines Levels im ersten Versuch nicht möglich ist und man somit wieder zurückkehren muss. Mit dem Erlangen von Items erschließen sich für Euch auch neue Bereiche in den Welten, die Ihr vielleicht zuvor sehen, aber nicht erreichen konntet. Das Erhalten von den Gadegts, Items, Fahrzeugen oder gar ganzen Bausätzen erfolgt dabei auf unterschiedlicher Art und Weise. Neben den klassischen Weg von käuflichem Erwerb in Shops, gibt es auch das Eintauschen von sogenannten Relikten, welche man zu genüge im Spiel findet. Diese Relikte sind eine Art Lootbox. Man weiß nicht was darin enthalten ist. Aber wenn ein Gegenstand kommt, der sich bereits in Euren Besitz findet, dann wird dieser Gegenstand gegen Reliktsteine eingetauscht. Hat man eine gewisse Anzahl erreicht, wandeln sich diese um in ein ganz besonderes Relikt, welches wiederum ein ganz besonderes Item freischaltet. Und dann gibt es da auch noch das Scannen. Seid Ihr mit diesem Gerät ausgestattet, so könnt Ihr Gegenstände des alltäglichen Lebens durch einen Scanprozess in eurer Repertoire dauerhaft aufnehmen.

Was zunächst wie ein Standard-Gameplay klingt (und vermutlich auch ist) entpuppt sich aber als recht spaßig. Mit zunehmender Spieldauer reizt es immer mehr, das LEGO-Universum zu erforschen und auch in der hintersten Ecke nachzuschauen, ob da nicht ein kleiner Grasbüschel-Baustein ist, den man noch nicht in der Sammlung hat. Die Sammlung dient dabei nicht nur der Galerie, sondern kann auch jederzeit benutzt werden, um seine Umgebung zu verschönern - oder zu verunstalten. Hier kommt der Spirit von LEGO voll zum Tragen und das macht auch Lust darauf.

Die Steuerung des Spiels ist grundsätzlich gut, aber kann stellenweise dennoch nicht ganz überzeugen. Gerade die Button-Belegung ist manchmal verwirrend wegen der Abhängigkeit von der Aktion, die man gerade durchführen kann. Das kann gerade bei Kämpfen sehr unschön sein. Jedoch muss positiv erwähnt werden, dass immer eine Erklärung am unteren rechten Rand steht, welche Taste was genau auslöst.

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist eher auf jüngere Spieler zugeschnitten. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen gerätselt werden muss, was eigentlich zu tun ist. Der erste Bosskampf ist da so ein gutes Beispiel für. Er ist nicht schwer zu besiegen, aber es gab da eine Stelle, in den es mehrere Minuten gebraucht hat, bis erkannt wurde, was zu tun ist. Es gibt also auch Herausforderungen, die gemeistert werden wollen.

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