Spieletest: Tales of Symphonia NGC

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Weitere Infos

Releasedate:
32. November 2004

USK 6 keine Onlinefunktion unterstützt MyNintendo nicht

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: 9 Meinungen

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Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
nur 3 Blöcke auf der Memory Card
mit bis zu 4 Spielern spielbar
leichte Steuerung
gute Story & Atmosphäre
Negativ:
detailarme und unübersichtl. Reisekarte
unschöne Monster-Platzhalter
keine deutsche Sprachausgabe

Push the A-Button!

Die Steuerung des Spiels ist relativ schnell zu erlernen. Auch für Spieler, die das erste Mal ein Joypad in den Händen halten, werdet ihr keinen Meisterbrief für das Handling machen müssen. Der bewährte "universelle A-Knopf" erspart euch umständliche Tastenkombos. Alle Aktionen in Städten oder Dungeons lassen sich mit dem grünen Knopf durchführen, ob das Hochspringen von Klippen oder Verschieben von Blöcken. Die Steuerung für das Kampfsystem ist ebenfalls kinderleicht: Um anzugreifen, zu blocken und Spezialattacken auszuführen, steht euch jeweils ein zugewiesener Knopf bereit.

Nachdem ihr ein wenig Kampferfahrung gesammelt habt, lassen sich starke Combos aus Nahkampf-Attacken herstellen. Durch das Treffen des Gegners mit schnellen Combos füllt sich auch die Manaenergie relativ schnell wieder auf, so dass man den Rucksack nicht voll mit teuren Manatränken (hier: Orangengel) voll packen muss. Das gewöhnungsbedürftige Blocken fällt euch mit eurem Helden allerdings sehr schwer. Viel zu langsam könnt ihr die gegnerischen Angriffe abwehren. Da lässt man das Geplänkel mit der Defensive doch lieber sein und geht zur Offensive über.

Zellenkur auf Zeichentrick

Worüber am Anfang aus einigen Kreisen schlecht gesprochen wurde, erweist sich in Tales of Symphonia als passend und sieht schick aus - die Cell-Shading Darstellung der Charaktere. Man erkennt sofort, wie viel Mühe sich Namco bei den schön ausgearbeiteten Figuren gegeben hat. Vor allem Anime-Fans, aber auch solche, die wegen dem Zeichenstil aus Fernost nicht gleich in Euphorie ausbrechen, werden an der Grafik nichts auszusetzen haben. Während der Kämpfe, die man übrigens auch mit vier Spielern erleben darf, protzt ToS mit Partikeleffekten, leuchtenden Sternen, Energiekreisen oder brennenden Feuerbällen.

Die Bewegungen der Charaktere sind äußerst flüssig und realistisch programmiert, was man leider von der erwähnten Reisekarte nicht behaupten kann. Details wie Wälder, Bäume oder Felsen lassen zu wünschen übrig. Auch die "Monsterplatzhalter" hätten schöner gestaltet werden können. Die Details, die jedoch vorhanden sind (inklusive der ganzen Städte) sind recht weich und schön modelliert.

It´s tea time!

Die englische Sprachausgabe ist von höchster Qualität und überzeugt mit professionellen Sprechern. Die Stimmen sind deutlich und passen zu den Charakteren. Die deutsche Übersetzung wird jeweils in Sprechblasen dargestellt.
Das orchestrale Musikbild wurde klassisch nach Rollenspielart komponiert – verträumt und heldenhaft, keineswegs nervig oder störend. Lustigerweise erinnert die Musik im Intro stark an das GBA-Spiel "Golden Sun - The Lost Age" (Overworld, nach dem Erhalt der Flügel; GS2-Fans erinnern sich).

Seite

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Fazit

Das klassisch aufgebaute RPG ist uneingeschränkt jedermann zu empfehlen. Kleine Unfeinheiten sind locker zu verschmerzen. Durch die schöne Grafik, den passenden Sound, dem Mehrspieler-Feature und der immer stets interessanten Story ist Tales of Symphonia eines der reizendsten Rollenspiele für den Nintendo GameCube. An mangelnder Motivation werdet ihr beim Spielen nicht leiden, also ein Muss für jeden echten Abenteurer!

Grafik
8
Sound
7
Multiplayer
8
Gesamt
8.5

verfasst von „General_Pepper“

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Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 13.Dezember.2004 - 12:21 Uhr