Spieletest: Story of Seasons - Friends of Mineraltown NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
10. Juli 2020

USK 0 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
+schöne Grafik
+altbekannte Spielmechanik
+Langzeitmotivation
+viele Beschäftigungsmöglichkeiten im Spiel
Negativ:
-keine Herausforderung in der Tierpflege
-nur wenig Chancen ein Haustier zu kaufen

Wer hat nicht schonmal von Ferienauf dem Bauernhof geträumt? Die Story of Seasons-Reihe von Marvelous bringt einem diesen Traum mit jedem Spiel etwas näher. Viele Liebhaber der Bauernhof Simulation könnte bei dem neuen Titel gedacht haben:“Moment, den kenne ich doch irgendwoher?“.
Denn Friends of Mineraltown ist ein Remake des erfolgreichen „Harvest Moon – Friends of Mineraltown“ für den Game Boy Advance, welches 2003 erschien. Ob die Neuauflage des Klassikers mit dem Original mithalten kann, erfahrt ihr in unserer Review.

Die Story

Bevor die eigentliche Story erst einmal beginnt, kann man sich einen Charakter erstellen. Man kann zwischen zwei vorgefertigten Jungs oder Mädchen auswählen. Zudem wird noch die Hautfarbe und den Namen ausgewählt. Ist dies erledigt, entscheidet man sich noch für einen Spiel-Modus. Zur Auswahl stehen einmal der einfache Modus. Hier ist zum Beispiel mehr Gold als Startkapital und Gegenstände können für mehr Gold verkauft werden. Dann gibt es noch den normalen Modus, in welchem man keine Vorteile im Spiel hat und alles ganz normal erarbeitet werden muss.

Hat man nun alles passend für sich eingestellt, beginnt nun auch die eigentliche Story des Spiels. Als Kind war der Protagonist oft alleine bei seinem Großvater auf der Farm und hat dort die Ferien verbracht, da die Eltern viel arbeiten mussten. Durch die Ferien auf dem Bauernhof konnte man schon viel Erfahrungen sammeln, was das Anbauen von Gemüse und die Pflege der Tiere betrifft.

Viele Jahre später erhält man einen Brief des Bürgermeisters von Mineralstadt indem steht, dass der Großvater verstorben ist und man nun den Bauernhof erhält, um diesen wieder im neuen Glanz erblühen zu lassen.
Natürlich wird sich dieser Aufgabe angenommen, doch das ist nicht die einzige Aufgabe. Es muss nämlich auch versucht werden, zu den Dorfbewohnern eine gute Bindung aufzubauen und vielleicht sogar die große Liebe zu finden.

Ab auf´s Feld!

Die erste Amtshandlung als neuer Farmer ist es, Gemüse anzubauen, da man ja irgendwie Geld verdienen muss. Dafür stehen einem verschiedene Werkzeuge zur Verfügung wie zum Beispiel eine Hacke, ein Hammer oder eine Gießkanne. Somit wird eine kleine Ecke seines Feldes von Stöcken, Steinen und Unkraut befreit. Dabei muss auf seine Ausdauer aufpassen. Denn diese wird die durch Nutzung von Werkzeugen immer geringer, sie füllt sich über Nacht jedoch wieder auf. Die Rohstoffe, die man dadurch erhalten hat, sind keineswegs Müll, denn Holz und Steine braucht man später, um Gebäude zu erweitern.
Ist genug Platz da, kann man ein kleines 3x3 Feld umpflügen, denn jede Saat, die man im Dorf eigenen Supermarkt kaufen kann, reicht für neun Plätze. Man sollte jedoch mit dem Saatgut aufpassen, denn wie im echten Leben gibt es pro Jahreszeit verschiedene Gemüsearten zum Anbauen. Saatgut aus dem Frühling kann also nicht im Sommer oder Herbst anbaut werden. Im Winter hingegen fällt der Anbau naturgemäß komplett aus.
Natürlich muss man seine angebauten Gemüsesorten auch täglich gießen, es sei denn, es regnet. Da das Wetter sich täglich ändern kann, ist es sinnvoll abends einmal den Wetterbericht zu schauen, denn neben Regen kann es auch mal stürmisch werden. Letzteres kann einige Felder zerstören und dagegen kann man auch nichts ausrichten.
Jede Gemüsesorte braucht unterschiedlich lang zum Reifen. Dies kann je nach Sorte einige Tage bis hin zu einem halben Monat dauern. Zudem kann man einige Pflanzen sogar mehrmals im Monat ernten. Jeder Monat hat 30 Tage, also hat man genug Zeit, um Gemüse anzubauen.
Nachdem man das Gemüse geerntet hat, wird es für den Versand in eine Lieferkiste gelegt, welche sich direkt neben den Feldern befindet. Einmal am Tag - nämlich um 17 Uhr - wird der komplette Inhalt abgeholt und man bekommt sein Gold dafür. Jeder Spieltag läuft wie ein normaler Tag ab, jedoch nicht in Echtzeit. Dies geht natürlich etwas schneller, ein Tag dauert gut 10 Minuten. Neben den angebauten Sachen, kann man aber auch die nahe Umgebung seines Hofes erkunden und verschiedene Gegenstände sammeln, die man auch verkaufen kann wie zum Beispiel Blumen oder wilde Gräser.

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