Spieletest: OlliOlli: Switch Stance NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
14. Februar 2019

USK 12 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
unglaublich fesselnd
großer Umfang
tolle Spielmechanik
Negativ:
sehr steile Lernkurve
auf Dauer repetitiv

Fünf  Jahre ist es bereits her, dass OlliOlli sein Debüt auf der PlayStation Vita feierte. Der 2D-Sidescroller kam immens gut bei den Spielern an und so wurde es schlussendlich auf so ziemlich alle gängigen Plattformen umgesetzt. Auch die Wii U und der Nintendo 3DS wurden mit einer eigenen Fassung bedacht. Bereits im Folgejahr kam mit OlliOlli2: Welcome to Olliwood ein Nachfolger auf den Markt, welcher ebenfalls bei den Fans punkten konnte und auch die Fachpresse überzeugte. Mit OlliOlli Switch Stance kommen nun beide Spiele unter einem Titel auf die Nintendo Switch. Da sich nicht jeder zwangsläufig mit Skaten beschäftigt. Der Titel ist eine Art Wortspiel. Zum einen heißt die Konsole nun mal Switch, zum anderen bezeichnet Switch beziehungsweise Switch Stance, eine Art auf dem Board zu stehen. Um genau zu sein, genau andersherum (switched) als man es normal tun würde. Ob der Titel sauber umgesetzt wurde, und ob sich die Anschaffung der Fassung für den Hybriden lohnt, erfahrt ihr in unserer Review.

Let´s Skate

Falls das Spiel, wie so auch immer, komplett an euch vorbei gegangen sein sollte, hier noch mal ein kurzer Blick aufs Gameplay. Ihr schlüpft in die Rolle eines Skaters der einen bestimmten Parcours absolvieren muss ohne dabei zu stürzen. Hierbei gilt es durch die Ausführung waghalsiger Tricks, möglichst viele Punkte zu sammeln. Ebenfalls ist es wichtig, die Tricks sauber zu stehen. Sprich gut zu landen. Ansonsten erhaltet ihr Abzüge in der Bewertung. Die einzelnen Level stellen euch immer vor verschiedene Herausforderungen. Während es zu Beginn noch einfache Dinge sind wie "Do a Kickflip", kommen später schon schwierigere Aufgaben wie Kombos oder das Sammeln bestimmter Objekte auf euch zu. Dabei ist das Spiel vom Leveldesign her niemals unfair. Aber durchaus herausfordernd. Schließlich endet euer Lauf, sobald ihr stürzt. Hier ist es als oftmals sinnvoll die Strecke einmal abzufahren ohne die Ziele in Angriff zu nehmen. Hat man den Abschnitt nämlich vor Augen, ist es wesentlich einfach zu planen wo man welchen Trick machen kann um Punkte zu sammeln und wo Hindernisse auf einen warten. Etwas hat das Spiel nämlich mit seinem realen Gegenstück gemein. Timing ist unglaublich wichtig um erfolgreich zu sein.

Der Umfang

Mit OlliOlli Switch Stanceerhaltet ihr das volle Paket von OlliOlli und OlliOlli2: Welcome to Olliwood. Insgesamt stehen euch 100 Levels, 500 Herausforderungen und durch Kombos quasi unendlich viele Tricks zur Verfügung.
Wer sich noch nicht so gut auskennt, der kann sich erst mal durch ein ziemlich ausführliches Tutorial hangeln.
Jedes der Level verfügt über einen Amateur und einen Pro-Bereich. Dementsprechend herausfordernd ist der Abschnitt dann auch. Während ihr in den Leveln versucht eure Highscore zu verbessern, müsst ihr an den Spots die oben erwähnten Aufgaben lösen. Pro Level gilt es 5 Stück zu meistern um Sterne zu sammeln. Um neue Level freizuschalten braucht ihr immer eine gewisse Anzahl an Sternen.
Wer die Herausforderung gegen andere sucht kann am Daily-Grind Contest teilnehmen und sich so täglich weltweit mit anderen Spielern messen.

Die Technik

Technik versucht das Spiel gar nicht erst mit hoch polierter Optik zu punkten. Vielmehr sieht es aus als wäre es irgendwo zwischen 8 und 16 Bit angesiedelt. Umgesetzt wurde das Ganze wie gesagt im 2D-Sidescrolling-Verfahren. Das tut dem Erlebnis allerdings keinen Abbruch sondern trägt zum Flair bei. Die musikalische Untermalung ist sehr elektrostatisch und dürfte nicht unbedingt jedermanns Geschmack treffen.
Die Steuerung geht absolut tadellose von der Hand. Gerade bei den Kombos ist dies extrem wichtig. Bei der Menüführung hingegen wäre es im Handheldmodus wünschenswert gewesen, wenn der Touchscreen eingebunden worden wäre.

Fazit

OlliOlli funktioniert mit Switch Stance natürlich auch auf der Switch hervorragend. Hat es doch seine Wurzel im portable Gaming. Die Switch Fassung vereint dabei beide Teile und bringt somit einen enormen Umfang mit sich. Trotz seiner Thematik, kann hier allerdings nicht wirklich von einem Skateboardspiel sprechen. Vielmehr handelt es sich um eine Art “Runner“-Spiel nur das ihr eben skatet und Tricks machen könnt/müsst. Absolut herausfordernd und auf jeden Fall für alle dies noch nicht kennen zu empfehlen!

Grafik
7
Sound
7
Gesamt
9

verfasst von „David“

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Vielen Dank an die Firma Roll 7 für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 20.Februar.2019 - 21:12 Uhr