Spieletest: Mutant Year Zero: Road to Eden NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
27. Juli 2019

Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
Tolles Kampfsystem
Individuelles Upgraden von Waffen / Charaktere
Viel Freiraum beim Spielen
Hoher Suchtfaktor
Negativ:
Mobile Version mit grafischen Abstrichen
Sehr kleine Texte in Mobilversion

Mutant Year Zero: Road to Eden

Der skandinavische Publisher Funcom Oslo AS ist seit mehr als ein viertel Jahrhundert im Bereich der Videospiele unterwegs und hat jüngst für die Nintendo Switch das RPG Mutant Year Zero: Road to Eden – Deluxe Edition veröffentlicht. In einer postapokalyptischen Welt steuert Ihr ein Team aus Mutanten, die der letzten menschlichen Enklave – genannt “Die Arche” - unterstützend Hilfe leisten, um das Überleben der menschlichen Zivilisation zu sichern. Bereits recht früh ist erkennbar, dass hier offenbar so einige Spiele bzw. Filme als Vorbild dienten. Das Erkunden der Welt erinnert irgendwie an Diablo 3, das Kämpfen an Fire Emblem oder Final Fantasy Tactics – und das Setting generell an The Walking Dead oder allen anderen Endzeit-Vertretern. Ob dieser Mix überzeugen kann, wird unsere Review zu Mutant Year Zero: Road to Eden klären.

Das Jahr Null

Das Year Zero im Titel kommt nicht von ungefähr, sondern hat einen ernsten Hintergrund. Denn die Menschheit hat bewiesen, dass sie mit der Radioaktivität nicht sonderlich gut umgehen kann. Neben einer zerstörten Umwelt gibt es nun auch humanoid-ähnliche Wesen, welche der Form halber die Mutanten genannt werden. Mutanten wirken wie Menschen, sehen aber nicht wie welche aus. Zwei von denen sind Dux und Bormin. Während der Erstere aussieht wie eine Ente, ist Bormin eine Mischung aus Mensch und Eber. Diese beiden Sympathieträger stellen zu Beginn an eure Party dar und wird alsbald darauf durch Selma ergänzt. Alle drei üben den Job eines Stalkers aus. Stalker begeben sich außerhalb der sicheren Zone der Arche und erkunden das Gebiet.

Neben allerlei zu findenden Schrott und defekten Waffenteilen, gibt es Ausrüstungen und Informationen zu finden. Die Aufträge werden von dem Ältesten der Enklave erteilt. So kann es vorkommen, dass die Drei auf eine Suche-Und-Finde-Mission geschickt werden, um Informationen oder Techniken zum Überleben zu finden. Dies ist auch dringend notwendig, da die Enklave von einer nicht freundlich gesinnten Truppe bedroht werden. Diese Wesen werden Ghouls genannt und scheinen die bedauernswerten Opfer der nuklearen Katastrophe zu sein. Die Ghouls und andere Gestalten sind somit in diesem Spiel eure Gegner.

Das Gameplay und das Gamedesign

Ihr bewegt eure Party in Echtzeit durch ein mehr oder weniger offenes Terrain. Beim Erkunden des Gebietes gibt sehr häufig Schrott zu finden. Diesen Schrott solltet Ihr unbedingt einsammeln, da dieser in der Arche gegen Items wie Granaten oder Medi-Packs eingetauscht werden kann. Hier und da liegen auf defekte Waffenteile herum. Glücklicherweise gibt es auch hier in der Arche einen Fachmann dafür, welcher die Teile dafür nutzen kann, um eure Waffen ein Upgrade zu verpassen.

Erkundet Ihr die Welt, so ist Euch eine Taschenlampe stets zu Diensten, um auch die dunkelsten Ecken auszuleuchten. Solange diese eingeschaltet ist, bewegt Ihr euch auch aufrecht und lauft schneller durch die Gegend. Zum Nachteil gereicht diese jedoch dann, wenn Ihr euch Gegnern nähert. Denn um jeden Gegner gibt es einen roten Kreis, den Ihr nach Möglichkeit nicht betreten solltet. Macht Ihr es doch, entdeckt euch eurer Feind und es kommt zu Kampf. Dieser Kreis ist mit eingeschalteter Taschenlampe größer. Somit gewöhnt Ihr euch recht schnell daran, die Lampe auszuschalten und im Schleichmodus den Gegner zu nähern.

Und dieser Vorgang ist auch absolut zu empfehlen. Denn nun gilt es erst einmal in Erfahrung zu bringen, wie viele Gegner vor eurer Nase (oder Schnabel) sind, wie stark sie sind und welche Kämpfertypen da herumtummeln. An dieser Stelle sei schon einmal gesagt: Hat der Gegner ein Symbol in Form eines roten Schädels neben seiner Energieleiste, dann ist es sehr ratsam, diesen zu umgehen. Dieses Symbol sagt Euch schon vor einem Kampf, dass Ihr diesen verlieren werdet, sollte es dazu kommen.

Ist die Gegnerschar überschaubar und die Typengattungen der Kämpfer bekannt, dann gilt es abzuwägen, ob man diese Gruppe angreift. Bereits vor einem Kampf muss man sich Gedanken machen, wie die Mitglieder der Party positioniert werden. Es ist auch sinnvoll, das erste Ziel auszumachen. Denn jeder Gegner ist mit einer Gattung gekennzeichnet. Ein Schamane ist beispielsweise dazu in der Lage, weitere Gegner herbeizurufen. Diese sind zwar nicht sonderlich stark. Aber drei neue Gegner wollen dann auch bekämpft werden. Die Gattung Pyro kann euch mit Molotow-Cocktails bewerfen. Solange Ihr in Flammen steht, verliert Ihr kontinuierlich etwas Energie. Auch ein Medi-Bot kann sehr lästig sein. Solch ein Roboter kämpft zwar nicht, hat aber eine starke Panzerung und kann gefallene Gegner heilen. Ist Eure Taktik klar zur Umsetzung, geht es in den Kampf.

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