Spieletest: Gris NSW

Screenshot Screenshot Screenshot

Weitere Infos

Releasedate:
32. 4. Quartal 2018

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
+gewaltige Bilder
+wundervolle Musik
+emotionale Story
Negativ:
-man kann das Touchpad nicht nutzen
-keine Hintergrundinfoszur Story

Das Leben ist nicht immer schön und bunt. Leider.
Das zeigt uns auch „Gris“, ein Indie-Spiel welches von Nomada Studio entwickelt und von Devolver veröffentlicht wurde.
Ich durfte mir das Spiel für euch einmal näher ansehen.Was euch dort erwartet, erfahrt ihr in der Review!

Eine düstere Welt

Gris bedeutet grau und trüb. Genauso grau, wie die Welt in der wir ein junges Mädchen auffinden.
Ein Mädchen namens Gris.
Sie lebt in ihrer eigenen Welt, ganz zurückgezogen und anscheinend auch einsam.
Worum es genau in diesem Spiel geht, kann man wohl nur erahnen, denn eine genaue Story gibt es nicht. Für Gris muss man seine Fantasie ankurbeln.
Man merkt jedoch, dass Gris sich mit etwas auseinander setzt, wie zum Beispiel eine schmerzhafte Erfahrung. Somit begeben wir uns mit dem Mädchen auf eine fantasievolle Reise durch Kummer und Angst.

Im Laufe der Geschichte lernt Gris jedoch ihr Schicksal aus anderen Sichtweisen zu betrachten. Dadurch eröffnen sich auch neue Wege für sie und ihre Welt wird wieder etwas farbenfroher.
Gris wächst durch ihre Erfahrungen und lernt dadurch mit ihren Emotionen umzugehen.
So streift sie viel freier durch die Welt. Eine Welt frei von Gefahr, Tod und Frustration.

Technisches Meisterwerk

Neben der emotionalen Geschichte, die einen mitreißt, ist das Spiel technisch ein Meisterwerk.
Betrachtet man einfach mal nur die Bilder die uns Gris bietet, hat man schon genug Anregung zum träumen und der Fantasie freien Lauf zu lassen. Künstlerisch sind diese einfach so schön in Szene gesetzt. Zu jeden Emotionen gibt es einfach immer die passenden Farben und Bilder.
Aber was wären Bilder ohne Musik? Diese ist natürlich genau so schön. Man könnte die Switch neben sich legen, die Musik aufdrehen und anfangen zu träumen. Grafisch und musikalisch ist Gris einfach ein Meisterwerk, so etwas hat man meiner Meinung nach leider zu selten.

Auch vom Spielverhalten ist Gris super. Ein einfaches Jump´n´Run System, was jeder versteht und welches super für zwischendurch ist. Mit Hilfe der Joycons können wir Gris bewegen und die verschiedenen Welten erkunden.
Ihr Kleid verleiht ihr zudem noch eine Art Superkraft. Es hilft ihr sich fort zubewegen. Es formt sich zum Beispiel zu einem Felsbrocken. Somit kann Gris kleinere Steine zertrümmern und somit den Weg frei machen.
Oder ihr Kleid lässt sie im Wasser schwerelos von A nach B gleiten.
Jedoch hätte ich mir hier gerne gewünscht, dass man das Touchpad hätte benutzen können.

Fazit

Gris ist ein super emotionale Spiel, welches einen durch seine Musik und Bilder einfach mitreißt und träumen lässt. Teilweise kann man sich auch sehr gut in das junge Mädchen hineinversetzen, da sicherlich jeder schon einmal eine schwere Zeit durchgemacht hat.
Im Großen und Ganzen ist Gris ein super Indie-Spiel. Auch sehr gut für zwischendurch oder zum Abschalten geeignet.

Grafik
9
Sound
9
Gesamt
9

verfasst von „Anke“

Diesen Artikel teilen:

Vielen Dank an die Firma Nintendofans für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 09.Januar.2019 - 22:04 Uhr