Spieletest: Bravely Second: End Layer 3DS

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Weitere Infos

Releasedate:
26. Februar 2016

USK 12 unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: Auch als limitierte Special Edition mit Artbook, Figur und Soundtrack erhältlich

Plus / Minus

Positiv:
sehr gute Atmosphäre
enormer Umfang
Sprachausgabe top
genialer Soundtrack
Negativ:
Für Genre-Neulinge wohl zu schwer
Menüsteuerung nur via Steuerkreuz möglich

Agnès, wo bist du?

Die Streitkräfte des geheimnisvollen Kaiser Verheer stürmen die Unterzeichnung des Friedensvertrages und verschleppen Agnès Oblige, Päpstin und Versalin des Windes. Mit seiner Überzahl an Kämpfern sät der Kaiser mit seiner furchterregenden schwebenden Himmelsfestung Zwietracht auf der ganzen Welt.

Nun liegt es an Yew Geneolgia, Magnolia Arch, Edea Lee und Tiz Arrior,dem Treiben ein Ende zu setzten und ihre Freundin Agnès zu befreien.

Auf in die Schlacht

Wie schon aus dem Vorgänger bekannt, spielt die Weltkarte eine wichtige Rolle. Diese ist in viele unterschiedliche Regionen aufgeteilt, in denen sämtliche bevorstehende Aufgaben nach und nach angezeigt werden. Gelb markierte Icons zeigen die nächste Hauptaufgabe an, während blaue euch die reichhaltigen Nebenquests aufzeigen. Da diese Gebiete allerdings nicht alle miteinander verbunden sind, steht dem Spieler im Voranschreiten des Abenteuers auch ein Boot zur Verfügung um diese erreichen zu können.

Der Spieler kann frei wählen, ob er dem Storystrang folgen, oder sich nebenbei um andere Aufgaben kümmern will. Diese Nebenmissionen sind dabei sehr reichlich verteilt und geben dem Spiel den nötigen Mehrwert, zumal man nach Abschluss einer jeden immer einen von zwei Jobs erlernen und Items sammeln kann. Wer sich also strikt an die Story hält, wird den ein oder anderen nützlichen Gegenstand und auch zahlreiche Items definitiv verpassen. Auch trifft man auf seiner Reise wieder auf zahlreiche Rätsel, die jedoch nicht übermäßig fordern.

Die Helden durchqueren dabei zahlreiche Landschaften wie einen schneeverhangenen Gipfel, giftige Sümpfe, Wüstenlandschaften, Wälder, oder düstere Höhlen. Einige dieser fand man auch schon in Bravely Default , was jedoch nicht negativ zu verstehen ist. Aber was ist ein Rollenspiel ohne Kämpfe? Im gesamten Spielverlauf trifft man immer wieder auf Bösewichte die bekämpft werden wollen. Hat man sie besiegt, erhalten alle Protagonisten eine bestimmte Anzahl an Erfahrungspunkten, mit denen ihr euren aktuellen Level erhöhen könnt. Wenn Gruppenmitglieder aufsteigen, schalten sie dabei neue Fähigkeiten und Spezial-Attacken frei, die euch im weiteren Spielverlauf von Nutzen sind.

Bring it on!

Wenn es gelingt, einen Gegner schon nach einer Runde zu besiegen, kann man mit der „Bring it on!“-Option sofort einen weiterer Gegner herausfordern. Dies kann man beliebig wiederholen, solange der Gegner keine eigene Aktion durchbringt. Die höchste Bonusrate ist dabei eine verdreifachung von Erfahrung und Geld. Geht man allerdings zu weit und verliert oder flieht (auch ungewollt) aus diesem Kampf, sind alle Werte weg. Hier sollte man daher gut überlegen wie weit man das Spiel treiben will. Andererseits ist diese Option auch eine sehr gute Möglichkeit seine Helden recht zügig aufzuleveln, was einem in den doch recht schweren Kämpfen zugute kommt. Allerdings kann man seine Gesundheit etc. zwischen diesen Kämpfen nicht aufbessern – das geht nur im eigentlichen Kampfgeschehen mit seinen eigenen Zügen.

Für jene denen die gesammelten Items nicht ausreichen, gibt es die Möglichkeit bei Händlern die unterschiedlichsten Tränke zu erwerben um seine Gesundheit stabil zu halten oder Dingen wie etwa Flüchen, Vergiftung oder Paralyse entgegen zu wirken. Auch gibt es Händler, bei denen man neue Waffen sowie Rüstungsteile oder Zaubersprüche käuflich erwerben kann. All denen es zu aufwendig ist die besten Ausrüstungsgegenstände auszusuchen, steht die Option „optimieren“ zur Verfügung, mit der dies blitzschnell vom Spiel selbst erledigt wird.

Natürlich gibt es neben den Standard-Kämpfen hin und wieder Kämpfe mit großen oder riesigen Bossgegnern, die einiges vom Spieler abverlangen können. Und sie haben es teilweise heftig in sich, sodass Genre-Anfänger hier wohl schnell an ihre Grenze stoßen könnten. Wie in Bravely Default gibt es nicht nur die Optionen zur Wahl zwischen 3 unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, man kann auch Entscheiden ob die Zufallskämpfe oft oder selten auftreten. Insgesamt stehen wieder 5 verschiedene Stufen zur Wahl, angefangen von sehr viel Gegneraufkommen bis hin zu keinem Gegner. Das schließt natürlich Bossgegner oder ähnlich relevante Kämpfe aus.

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