Spieletest: Assassin’s Creed III Remastered NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
21. Mai 2019

USK 16 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
grandioses Gesamtpaket (50h+)
tolle Cinematics
viel Kosmetik/Waffen
gute Spielbarkeit (insb. Handheld)
Negativ:
Framerateeinbrüche
Kaum optischer Remastered-Effekt
Texturen laden nach/Popups
Stückweise veraltetes Gameplay

Assassins Creed III Remastered Mit Assassins Creed III Remastered bekommt Nintendo für seine Hybrid Konsole erstmals einen Teil des mittlerweile beachtlich angewachsenen Assassins Creed Franchises serviert. Wie dieser Titel, der bereits im Jahre 2012 für PS3 und XBOX360 erschienen ist und diesmal auch das zuerst für PSVITA veröffentlichte Assassins Creed Liberation umfasst, sich 2019 präsentiert, erfahrt ihr in diesem Test!

Wie alles begann …

Die Randgeschichte von Assassins Creed ist dabei schnell erzählt: Das Franchise der Serie beginnt damit, dass Forscher der Abstergo Industries Anfang 2007 Desmond Miles entführen, weil er ein Nachfahre berüchtigter Assassinen ist. Mithilfe eines genetischen Programmes zur Erinnerung, dem Animus, wollen sie ihn die Erlebnisse seiner Ahnen durchleben lassen, um an heilige und mächtige Reliquien zu kommen.Mit diesen wollen sie den Templerorden, der sich hinter dem Unternehmen verbirgt, auch im 21. Jahrhundert wieder erstarken zu lassen. Zur Zeit des dritten Assassins Creed Teiles hat sich Desmond bereits mit einigen verbündeten der Abstergo losgemacht und besitzt nun seinen eigenen Animus, der ihn in Assassins Creed III ins Amerika des 18. Jahrhunderts und zur Amerikanischen Revolution führt.

Der Spieler schlüpft dabei neben der Gegenwarts-Rahmenhandlung, die durch Desmonds Suche nach Informationen in der Geschichte zur Vermeidung des 2012 befürchteten Weltuntergangs bestimmt ist, in die Rolle des jungen Assassinen Ratonhnhaké:ton bzw. Connor Kenway, Sohn des Briten Haythem Kenway und einer Mohawk-Indianerin, in deren Stamm er aufwächst. Doch bevor wir die Chance erhalten, als Connor zu spielen, wird uns die Geschichte des Templers Haythem erzählt.

Dieser reist nach Amerika um Templer zu rekrutieren. So machen auch seine Gefolgsmänner keinen Halt vor dem heimischen Dorf Ratonhnhaké:tons, der schließlich erleben muss, wie dieses niederbrennt und geliebte Menschen verliert. Kurz darauf verlässt der mittlerweile erwachsene Ratonhnhaké:ton sein Heimatdorf und geht auf Anraten der Stammesältesten in die Lehre des Achilles Davenport, der ihn in die Kunst der Assassinen einführt und ihm den Namen Connor (nach seinem verstorbenen Sohn) gibt. Nachdem wir dort die Grundausbildung erhalten haben, machen wir uns mit Connor auf den Weg, seinen Stamm zu rechen und die Templer, die sein Vater rekrutierte, einen nach dem anderen auszuschalten. Dabei bedienen wir uns nicht nur zahlreicher Waffen, die wir aus den Assassins Creed Spielen kennen – etwa die versteckte Klinge, diverse Dolche und Messer -, sondern auch der Pistole.

Natur trifft auf Kulturprogramm

Auf unserem Weg durch das Open-World Spiel warten verschiedene vielseitige Missionen auf uns, die teilweise den direkten, aber meist nie sehr anspruchsvollen Kampf forcieren oder Schutzaufträge sowie Schleichmissionen sein können. Assassins Creed versteht es dabei wie wenig andere Spiele-IPs den Spieler durch verschiedene Landschaften und Städte zu führen und so für eine erfrischende Variation an Spielerlebnis und -entdeckung zu sorgen, sodass die ersten 20 Spielstunden besonders rasant vergehen – stets begleitet durch kraftvolle wie seichte, wunderbar orchestrierte Soundtracks.

Mit steigendem Spielfortschritt erkundet man die Städte Boston und New York City sowie kleinere Randgebiete und kann dabei, neben den zahlreichen Story-Missionen auch seine Lust an allerhand Neben- und Sammelaufgaben stillen, wie dem Sammeln von Flugblättern oder dem Erkunden von Aussichtspunkten, die gleichzeitig die Karte erweitern und Möglichkeiten für den berühmten Todessprung des Assassinen bieten.

Assassins Creed vermischt zudem die fiktive Story des Spiels mit realen Orten und originalgetreuen Rekonstruktionen von Plätzen, Denkmälern und Bauten und besticht insbesondere durch die Integration historischer Persönlichkeiten wie George Washington, Benjamin Franklin oder Thomas Jefferson, welche die Geschichte mit vorantragen und z.T. unterschiedliche Interessen beziehen, zu denen sich Connor positioniert. Zusätzlich zeigt sich das Spiel durch wunderschöne Cinematics, die die Geschichte vorantreiben und definitiv etwas fürs Auge sind. Letztlich wird die Geschichte facettenreich ausgeschmückt und mündet in einem Familienkonflikt, den ich euch nicht vorwegnehmen möchte. Doch kann ich euch empfehlen, es herauszufinden, da die Story auch einige Überraschungsmomente bereithält. Am Ende der Story erhält Connor eine wichtige Information über den Fundort eines Schlüssels, den sich Desmond in der Gegenwart dadurch aneignen und die Rahmenhandlung vervollständigen kann.

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