Spieletest: Yooka-Laylee NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
14. Dezember 2017

USK 6 keine Onlinefunktion Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: Download ca. 6 GB

Plus / Minus

Positiv:
großer Umfang
viel zu Entdecken und zu sammeln
schöne Hommage
Negativ:
wenig Innovation
Gegnerdesign

Es gibt immer wieder Spiele, welche die Gaming-Gemeinde spalten. Während es die eine Hälfte feiert, versteht die andere Partei nicht, wie man so etwas auch nur ansatzweise als gut bezeichnen kann. Gerade Bereiche die nicht so einfach und objektiv einzuordnen sind wie Grafik und Sound sind hier ein eine beliebte Tollwiese für Kritiker. Ein gutes Beispiel hierfür wären zum Beispiel der Stil von The Legend of Zelda: The Windwaker mit seinem Cell-Shading Look oder aber mit Skyword Sword noch ein Spiel der Serie. Geschmäcker sind nun mal unterschiedlich und man kann nie alle Launen bedienen. Besonders haarig wird das Ganze, wenn extrem hohe Erwartungshaltung an ein Projekt gestellt werden, vor allem wenn es dann auch noch mit der Brille vergangener Zeiten betrachtet wird. Womit wir beim Thema wären: Yooka-Laylee. Was war die Spielerwelt nicht gehyped als das Projekt, welches den Spirit von Banjo-Kazooie einfangen sollte, angekündigt wurde. Nachdem das Projekt dann endlich fertig gestellt und veröffentlicht wurde, traf man eben auf oben genannte zwei Lager. Die einen fanden es toll und einen würdigen Nachfolger, die anderen wünschten die Entwickler zu Hölle, das Ansehen eines so tollen Spiels in den Schmutz gezogen zu haben. Um so mutiger von den Entwickler, dann dennoch die lange verschobene Version für die Nintendo Switch auf den Markt zu bringen. Diese soll einige Änderungen und Verbesserungen mit sich bringen. Wir haben den Titel für euch gespielt um zu sehen, wie die Switch Fassung gelungen ist.

Zwei bekannte Unbekannte auf neuen Abenteuern

Yooka-Laylee stammt zwar von den gleichen geistigen Vätern ab wie Banjo-Kazooie, allerdings liegen die Rechte an selbigen eben bei Rare und dadurch bei Microsoft. Um die Dynamik eines solchen Duos einzufangen, mussten also zwei neue Charaktere entworfen werden. Die Wahl fiel auf die Echse Yooka und die Fledermaus Laylee. Die Parallelen, auch im Verhalten der beiden, ist nicht von der Hand zu weißen, aber genau das dürfte das Ziel der Entwickler gewesen sein.
Auch das Gameplay bleibt seinen Wurzeln treu und so müsste ihr mit eurem ungleichen Duo große Welten frei erkunden und allerlei Aufgaben meistern. Der Fokus liegt hierbei klar auf Geschicklichkeit und das Sammeln von verschiedenen Gegenständen, auf die wir später eingehen werden. Euer Abenteuer startet eher harmlos in einer Art Tutorial-Bereich, in dem ihr euch ein wenig mit der Steuerung vertraut machen könnt.

Rettet die Bücher

Der Oberschuft in Yooka-Laylee ist ein Konzernchef namens Capital B, der zusammen mit seinem Vizepräsidenten Dr. Quack einen teuflischen Plan ausgeheckt hat um Profit zu schlagen. Man will das Monopol auf Wissen erlangen und damit den maximalen Profit zu erwirtschaften. Hierzu kommt der Novellisator 64 zum Einsatz, ein Gerät welches sämtliche Bücher der Welt einsaugt.
Auch Yooka und Laylee wird ein gerade erst gefundenes wertvolles Buch aus den Händen gerissen. Ein Umstand, den die beiden minder lustig finden und sich auf die Suche nach ihrem Eigentum machen.
Auf der Suche nach den Schuldigen trefft ihr alsbald auf Trowzer, einen immer beschäftigen Verkäufer in Schlangenform. Trowzer spielt eine wichtige Rollen in eurem Abenteuer. Denn nur bei ihm könnt ihr neue Tricks und Fähigkeiten erwerben, die zwingend notwendig sind um euer Abenteuer erfolgreich zu bestehen. So kann Laylee zum Beispiel lernen einen Sonarschuss abzufeuern. Mit diesem können unsichtbare Gegenstände sichtbar gemacht und Feinde betäubt werden. Auch Sprungfähigkeiten, Angriffe und weitere nützliche Tricks könnt ihr hier erwerben. Den Anfang macht die Reptilrolle mit der ihr auch steile Abhänge nach oben rollen könnt.
Da er allerdings Geschäftsmann ist, gibt es, außer dem ersten Trick, nichts umsonst. Bezahlt wir der Händler mit goldenen Federn, welche überall in den Welten zu finden sind.
Zu Beginn hilft euch Trowzer allerdings erst mal in die Hivory Towers zu kommen. Dies ist nicht nur das Hauptquartier von Capital B, sondern auch gleichzeitig die Hubwelt des Spiels.

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