Spieletest: Wulverblade NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
12. Oktober 2017

USK 18 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
tolles Gameplay
enthält viele Zusatzinformationen
Spiel der alten Schule
Negativ:
sehr schwer
Framerate nicht immer konstant
Ladezeiten inakzeptabel

Zu den goldenen Zeiten der Arcades waren Beat-`em-ups mit das wichtigste Genre der Videospiellandeschaft. Spiele wie Double Dragon, Final Fight und Streets of Rage verschlangen Unmengen an Kleingeld an den hungrigen Automaten. Aber ebenso wie die Spielhallen, erlebte auch diese Art Spiele einen rapiden Niedergang, so dass sie heute eigentlich nur noch als Nischen-, oder Indietitel anzutreffen sind. Auch Wulverblade schlägt in diese Kerbe und will an die guten alten Zeiten anknüpfen. Ob den Entwickler dies gelingt, erfahrt ihr in unserem Spieletest.

Ganz Britannien ist besetzt. Ganz Britannien?

Der Hunger nach Land und Eroberung des römischen Reichs machte auch auch vor Britannien, heute Großbritannien, nicht halt. Allerdings stießen sie auf erbitterten Widerstand der dort angesiedelten Stämme. Der Zorn über die Aggressoren vom Festland traf die Legionen Roms ebenso, wie Stämme dies sich entschlossen das Knie vor den Römern zu beugen.
Ihr schlüpft in die Rolle von Caradoc, einem Anführer des Widerstands, oder in die eine seiner Kumpanen. Ziel ist es den Feind und deren Sympathisanten aus dem Land zu vertreiben oder zu töten.
Während viele Spiele aus dem Genre eher witzig oder sanft an diese Thematik oder deren Darstellung herangehen, zeigt Wulverblade, wenn auch auf teilweise überzogene und comichafte Art, die Brutalität solcher Nahkämpfe. Wer also Anstoß an abgetrennten oder umherfliegenden Körperteilen nimmt, der sollte an dieser Stelle eventuell schon aussteigen. Was allerdings nicht heißt, dass der Titel auf Splatter oder übertriebene Gewaltdarstellung setzt!

Befreit eure Heimat

Zu Beginn eures Feldzugs müsst ihr euch zunächst entscheiden ob ihr den normalen Weg wählt, welcher euch Speicherpunkt und unendlich Continues verleiht oder aber den Arcade Weg. Bei letzteren habt ihr 3 Leben, drei Continues, das war es.
Wir legen jedem Spieler nahe, mit dem normalen Modus zu starten, das selbst dieser schon sehr herausfordernd ist. Wir können an dieser Stelle wirklich froh sein, dass man bei der Konsole nicht jedes mal wenn man stirbt eine Münze einwerfen muss. Denn selbst im vermeintlich einfacheren Weg schenken euch die Gegner nichts und die Speicherpunkte sind rar gesät.
Hier bietet es sich durchaus an, dem römischen Reich zu Zweit entgegenzutreten. Der KoOp-Modus erhöht eure Erfolgschancen doch deutlich.
Zu Beginn wählt ihr einen der Startcharaktere. Jeder dieser mächtigen Krieger verfügt über drei Attribute die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Stärke, Agilität/Geschwindigkeit und Verteidigung. Neben dem Anführer des Widerstands,Caradoc einem ausgewogener Kämpfer, steht euch Brennus ein langsamer aber extrem starker Riese und Guinevere eine fragile aber flinke Schwertkämpferin zur Verfügung.
Ihr startet in Kaledonien, welches heute der östliche Teil Schottlands ist. Dort helft ihr einem Dorf welches angegriffen wird. Allerdings nicht von Römern, sondern von Stämmen die ihr Knie vor dem SPQR gebeugt haben und in deren Namen kämpfen.

Double Dragon meets Highlander

Das Spielprinzip ist relativ schnell erklärt. Ihr schnetzelt euch von rechts nach links durch die verschiedenen Level um an deren Ende einen Boss zu stellen. Hierbei bietet das Spiel einige Abwechslung an Gegnern. Und das nicht nur in Sachen Optik, sondern auch deren Bewaffnung. So müsst ihr euch der unterschiedlichsten Hieb-, Stich- und Wurfwaffen erwehren. Manche dieser Waffen könnt ihr, eben so wie abgetrennte Gliedmaßen aufheben und auf den nächsten Feind schleudern. Dies kann euch wertvolle Sekunden oder eine kleine Atempause verschaffen. Denn die Zahl eurer Gegner ist nicht gerade gering. Wer sich nun aber sicher wähnt, wenn er immer mitten im Getümmel steckt und auf seine Feinde eindrischt, der irrt sich. So gibt es immer wieder auch Assassine und Bogenschützen die euch aus sicherer Entfernung angreifen und euch aus dem Rhythmus bringen. Seid ihr etwas mal aus dem Tritt geraten, nutzen eure Nahkampfgegner dies gnadenlos aus.

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