Spieletest: Worms W.M.D NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
23. November 2017

USK 12 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-6

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
viele Neuerungen
tolle Optik & Akustik
Mehrspielerspaß pur
Negativ:
Schrift etwas klein auf dem Tablet

Über 20 Jahre ist es bereits her, dass der erste Teil von Worms seinen Auftritt auf der Videospielbühne hatte. Der Titel erschien für sehr viele Plattformen, unter anderem sogar für den Game Boy und das Super Nintendo. Hierdurch konnte man eine immense Anzahl an Spielern erreichen. Basierend auf dem Artillery-Spiel-Prinzip, welches in grafischer Form erstmals 1980 auf dem Apple II zu sehen war, konnten sich die kriegerischen Würmer als fester Bestandteil der Spielekultur etablieren. Beinahe in jedem Jahr erhalten wir einen neuer Ableger der Serie oder eine Wiederauflage eines Klassikers. Mit Worms W.M.D. erschien zuletzt ein weiterer Titel der Serie, welches nun auch seinen Weg auf die Nintendo Switch gefunden hat. Wir sind mit unseren Würmern aufs Schlachtfeld gekrochen, um zu sehen, ob es sich um einen Rohrkrepierer oder einen würdigen Nachfolger handelt.

Darfs ein bisschen Wurm sein?

Für all diejenigen, die bislang noch nie Worms gespielt haben, hier eine kurze Erläuterung zum Spielprinzip. Im Regelfall treten zwei oder mehr Teams mit bis zu acht Würmern pro Team gegeneinander an. Gespielt wird entweder online oder aber auch lokal. Zunächst wird das Schlachtfeld generiert. Hierzu können gewisse Presettings wie die Art der Landschaft, die Größe und die Beschaffenheit festgelegt werden. Danach wird mit Hilfe dieser Parameter auf Knopfdruck ein Schlachtfeld generiert. Außerdem wird vor dem Match die Bewaffnung festgelegt, sowie weitere Werte für Zeitlimits, Objekte, Waffen und die Würmer an sich.
Nachdem das Match begonnen hat ist es nun eure Aufgabe das eigene Team zum Sieg zu führen. Der einzige Weg dies zu erreichen ist es alle anderen Mitspieler aus dem Weg zu räumen. Seid ihr am Zug, so gilt es innerhalb des Zeitfensters eure Würmer zu positionieren und angreifen zu lassen. Dazu steht euch ein großes Arsenal an Waffen zur Verfügung. Von der einfachen Schrotflinte bis hin zum Raketenwerfer. Allerdings sollte man bei ihrem Einsatz nicht nur eventuelle Einflüsse wie den Wind berücksichtigen, sondern auch eventuelle Kollateralschäden im eigenen Team.
Apropos Teams. Dieses könnt ihr natürlich auch anpassen oder komplett neu generieren. Sowohl Teams als auch Würmer können eigens benannt werden. Jedem Wurm kann ein Aussehen, eine Sprachvariante, ein Siegestanz, ein Grabstein und eine Fanfare zugeordnet werden. Schließlich wollt ihr ja keine Bande gesichtsloser Unbekannter in den Kampf schicken, sondern eure Truppe auserwählter Helden.
Spiele mit einer lange Geschichte haben es nicht immer leicht Fans mit etwas Neuem zu überraschen oder zum Kauf zu animieren. Ändert man zu wenig, langweilen sich Spieler schnell. Ändert man hingegen zu viel kann es ebenfalls passieren sich den Unmut der Fans auf sich zu ziehen.
Die Grundmechanik bei Titeln wie Worms bleibt im Prinzip immer gleich und so können die Entwickler außer im optischen und akustischen Bereich nur durch Spielmodi, Varianten oder aber neue bzw. abgedrehten Items punkten. Und genau hiervon gibt es bei Worms W.M.D. tonnenweise.

Bastle deine eigenen Waffen

Im Standard verfügt der Titel über 35 verschiedene Werkzeuge und Waffen. Durch das neu eingeführte Crafting-System, zu deutsch Fertigen, könnt ihr nun auf über 80 verschiedene Hilfsmittel zurückgreifen. Zu Beginn einer Partie verfügt ihr über einen festgelegten Grundstock an Materialien. Durch das Zerlegen von Waffen oder das Einsammeln von Boxen kommen weitere Bestandteile hinzu. Setzt diese ein, um Waffen und Items zu verbessern oder neue herzustellen! So könnt ihr zum Beispiel die Reichweite oder die Stärke von Standardwaffen erhöhen. Aber auch skurrile und witzige Hilfsmittel lassen sich damit erschaffen. So dürfte das Flatulenz-Schaf, welches, angetrieben von Bio-Gasen, über die Karte fliegt und den Gegner den Atem verschlägt eine bislang unentdeckte Waffe gewesen sein.

Mobilisiert die Truppen!

Wenn ihr denkt. die genannten Waffen und Varianten sind genug, um sich gegenseitig die Hölle heiß zu machen, habt ihr euch getäuscht. So verfügt Worms W.M.D. über eine kleines aber feines Arsenal an Vehikeln. Zunächst wäre da der Helikopter der es euch erlaubt aus sicherer Höhe Verderben mit Hilfe seiner Maschinenkanone auf den Feind herabregnen zu lassen. Durch seine leichte Panzerung bietet er dem Piloten allerdings nur wenig Schutz. Eine fahrende Festung ist hingegen der Panzer der durch seine Fähigkeit zu springen und seine Salvenkanone ein wahres Monstrum auf dem Schlachtfeld ist. Für das Grobe vor Ort ist hingegen der Mech zuständig, der mit seiner Stampfattacke eure Widersacher ungespitzt in den Boden rammt. Durch seine Sprung- und Gleitfähigkeit ist er trotz seines Gewichts sehr agil auf dem Spielfeld unterwegs. Außerdem finden sich auf den Schlachtfeld auch gerne mal stationäre Geschütze, mit denen man feindlichen Würmern einheizen kann.

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