Spieletest: Think of the Children NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
25. September 2018

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
interessantes Thema
gute Spielmechanik
toller Multiplayer...
Negativ:
..zu schwer im Einzelspieler
Steuerung nicht optimal

Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sein dagegen sehr. Diejenigen unter euch die selbst schon Nachwuchs haben können diese Weisheit wohl so oder in ähnlicher Form unterschreiben. Denn trotz all der Freude die ein Kind ins Leben bringen kann, so kosten sie doch sehr viele Nerven bis sie aus dem Gröbsten raus sind. Nicht selten sieht man in Supermärkten, Spielplätzen, Schwimmbädern und Freizeitparks, wie Erziehungsberechtigte schlichtweg überfordert sind ihre Sprösslinge unter Kontrolle zu halten. Richtig interessant wird es bei mehreren Kindern, oder Festivitäten wie zum Beispiel einem Kindergeburtstag. Das dies ein interessantes Thema für ein Spiel sein, dachten sich auch die Entwickler von Jammed Up Studios und der Publisher Fellow Traveller. Das Ergebnis mit dem klangvollen Namen Think of the Children haben wir uns für euch angesehen.

Spielerische Erziehungsmaßnahmen


Eins direkt vorweg, Think of the Children ist alles andere als ein Erziehungsratgeber und man sollte auch schon eine gewisse Prise Humor mitbringen. Denn um es kurz zu fassen, wer nicht gut auf seine Kinder aufpasst, dem werden sie auf die eine oder andere Art “abhanden“ kommen. Sei es durch überfahren, ertrinken, eine Vergiftung den örtlichen Pädophilen. Man muss schon locker mit dem Thema umgehen können. Wobei es hier ganz klar nicht darum geht Gewalt gegen Kinder zu zeigen, ins lächerliche zu ziehen oder gar zu propagieren. Wen so etwas allerdings empört, der ist bei dem Spiel absolut falsch und braucht im Prinzip nicht weiterlesen.

Gameplay


Im Prinzip braucht ihr nichts anderes zu tun, als alle sechs Kinder die ihr hüten sollte heil über die Zeit zu bringen und nebenbei noch einige Aufgaben zu erledigen. Im Story-Modus ist der Spaß in 12 überschaubare Level unterteilt. Je nachdem ob ihr im Zoo seid, auf einer Grillparty oder beim Einkaufen warten unterschiedliche Aufgaben aber auch Gefahren. Während ihr also versucht den Tisch zu decken und Burger zu grillen, haben die Kleinen nur Flausen im Kopf. Da werden giftige Beeren genascht, auf die Straße gerannt oder ohne Schwimmhilfe ins Wasser gesprungen. Ihr müsst das nun also alles unter einen Hut bekommen. Die Kinder könnt ihr entweder einfach packen und von der Gefahrenquelle entfernen oder in einem bestimmten Radius auch durch einen erzieherisch wertvollen Brüller für kurze Zeit von der Missetat abhalten. Allerdings sind die kleinen recht lernresistent. Wer also meint, dass sie etwas dazu lernen täuscht sich gewaltig. Ihr seht also es wird mehr als hektisch. Deswegen der gute gemeinte Rat, der Titel lässt euch mit bis zu vier Eltern antreten. Dementsprechend solltet ihr euch auf jeden Fall Freunde holen, die euch bei den Aufgaben unterstützen. Ansonsten werdet ihr einfach sehr schnell den Spaß an dem Spiel verlieren.
Nach jedem Level werdet ihr bewertet. Nur wenn ihr ein C oder höher habt, kommt ihr in den nächsten Abschnitt. Mit einem D, E oder gar F, geht der Spaß von vorne los. Nach Ablauf der Zeit werden die Eltern auch nochmals individuell bewertet. Wer hat am wenigsten geschrien, wer ist am meisten gerannt, wer die meisten Kinder gerettet. Hier haben sich die Entwickler so einige witzige Dinge einfallen lassen.

Technik


Insgesamt präsentiert sich Think of the Children sehr zweckmäßig. Dennoch versprüht die Klötzchenoptik einen gewissen Charme. Die Steuerung ist nicht immer ganz präzise, was gerade bei so hektischen Titeln nicht gerade zur Entspannung beiträgt. Ansonsten haben die Entwickler hier solider Arbeit geleistet. Das Herzstück ist ganz klar der Mehrspielermodus. Hierzu steht euch leider nur eine lokale Option zur Verfügung. Allerdings ist der Spaß auf der heimischen Couch auch sicher um ein vielfaches höher.

Fazit

Think of the Children schlägt ein wenig in die gleiche Kerbe wie schon Overcooked. Als Spieler werdet ihr erst mal mit totaler Überforderung konfrontiert, die ihr nur durch methodisches Vorgehen und präzise Aktionen überwinden könnt. Handwerklich ist der Titel gut umgesetzt und die einfache Spielmechanik ist schnell erlernt. Allerdings solltet ihr euch auf jeden Fall Verstärkung holen, da es sonst schnell zu Frust kommen kann.

Grafik
6
Sound
6
Multiplayer
10
Gesamt
7

verfasst von „David“

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Vielen Dank an die Firma Fellow Traveller für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 24.September.2018 - 19:21 Uhr