Spieletest: The Elder Scrolls V: Skyrim NSW

Screenshot Screenshot Screenshot

Weitere Infos

Releasedate:
17. November 2017

USK 16 keine Onlinefunktion Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht unterstützt amiiibo

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: Beinhaltet alle 3 DLC. Deutsches Sprachpaket kann kostenlos heruntergeladen werden

Plus / Minus

Positiv:
gigantischer Umfang
tolle Portierung
freie Entfaltungsmöglichkeiten
Negativ:
Kampfsystem hölzern
keine Mods
nicht bugfrei

Nur der erfahrene Kämpfer überlebt

Wie in jedem Rollenspiel stellt das Erledigen von Quest und Aufgaben einen Großteil der Spielerfahrung dar. Viele davon sind natürlich mit Kämpfen und Auseinandersetzungen gekoppelt. Es ist also wichtig, dass ihr nicht nur dafür sorgt, dass ihr eine gute Ausrüstung habt, sondern auch mit dieser umgehen könnt.
Skyrim bietet euch zwei verschiedene Perspektive. Die Ego-Ansicht und die Schulterkamera. Beides hat Vor-und Nachteile und es schlussendlich wohl Geschmackssache für welche Darstellung ihr euch entscheidet. Ebenso steht es auch frei mit verschiedenen Waffen und Mitteln zu kämpfen. Während der Krieger eher auf Schild und Schwert oder aber schwere zweihändige Waffen setzen dürfte, erscheinen für einen Dieb eher flinke Waffen wie Dolche und Bögen angemessen. Der Magier hingegen kann mächtige Elemente beschwören um seinen Gegnern Einhalt zu gebieten oder um Heilmagie zu wirken.
Für welche Form oder Kombination ihr euch auch entscheidet, allen Helden und Formen wird mehr als genug geboten. Außerdem erhöht sich durch diese Vielfalt der Wiederspielwert erheblich. Wer Himmelsrand auf anderen System also bereits als Krieger durchquert hat, könnte es nun zum Beispiel als Magier aus einer anderen Perspektive erleben. Ein Wechsel im Laufe eurer Abenteuer ist allerdings auch kein Problem. Legt die entsprechende Ausrüstung an und trainiert die benötigten Fertigkeiten. Wer also nach einiger Zeit feststellt, dass ein anderen Spielstil besser passt, der muss nicht von Vorne beginnen. Egal wie ihr euch entscheidet.

Der Ruf des Drachen

Gemein ist allen Klassen und Spezifikationen, dass ihr eben ein Dovahkiin seid. Dadurch steht euch die Sprache Thu´um offen. Mit dieser alten magischen Sprache ist es euch möglich aus drei Worten der Macht Drachenschreie zu formen. Allerdings benötigt ihr pro zu lernendem Wort die Seele eines Drachen.
Die Schreie ansich haben ganz unterschiedliche Auswirkungen. Manche stoßen den Gegner weg, andere lassen ihn einfrieren oder entwaffnen sie. Manche der Sprüche lassen sich auch auf Drachen oder Tiere wirken. So können die geflügelten Untiere zum Beispiel zur Landung gezwungen werden. Dies ist gerade für den Nahkampf sehr von Vorteil.
Lernen könnt ihr diese speziellen Phrasen die auf sogenannten Wortmauern stehen. Als Dovahkiin seit ihr in der Lage diese Wörter zu lesen und zu lernen.

Erweiterte Spielwelt

Bei der Fassung von Skyrim für die Switch, handelt es sich um die Special Edition. Dementsprechend sind alle drei Erweiterungen des Hauptspiels enthalten.
Dawnguard gibt euch die Möglichkeit euch entweder einem Vampirjägerorden anzuschließen oder selbst eine Kreatur der Nacht zu werden. Durch die Erweiterung fanden neue Ausrüstungsgegenstände, Rüstungen und Waffen wie Armbrüste und Drachenknochenwaffen ihren Weg ins Spiel.
Hearthfire hingegen, macht das Spiel etwas heimelicher. Diese Erweiterung macht es möglich, dass ihr euch Land kaufen und euch darauf ein Anwesen errichten könnt. Außerdem könnt ihr Kinder adoptieren, Farmland bestellen und eigene Einrichtungsgegenstände herstellen.
Die letzte Erweiterung Dragonborn gibt euch die Möglichkeit Drachen zu reiten. Dies ist möglich, indem man neue Schreie lernt, die ihr in Hauptquests finden könnt. Neu hinzugekommen ist durch das Add On die Insel Solstheim. Diese ist unter anderem die Heimat der Dunkelelfen.
Da die Erweiterungen direkt enthalten sind werden diese Änderungen und Neuerungen am ehesten Spielern auffallen, welche zum Beispiel bisher nur das Grundspiel gespielt hatten.


Ein nettes Extra der Switch Version

Mobile Drachenhatz

Hier wären wir nun also wieder mit der technischen Beurteilung einer Portierung auf die Nintendo Switch. Auch in diesem Test möchten wir uns hierauf konzentrieren, wie das Spiel auf dem Hybriden funktioniert und aussieht. Dass es günstigere Optionen gib, dass Spiel in einer höheren Auflösung zu spielen dürfte jedermann klar sein.
Um das Spiel auf der Switch zum Laufen zu bringen haben die Entwickler an der einen oder anderen Stelle natürlich in die Trickkiste gegriffen. So sind die Texturen an manchen Stellen doch etwas matschiger, die Fernsicht ist eingeschränkt und man muss mit Pop Ins rechnen. Auf der anderen Seite läuft das Spiel nach unseren bisherigen Erfahrungen flüssig. Um dies gewährleisten zu können wurde wohl eine dynamische Auflösung gewählt. Spielt man auf dem Tablet fällt dies nicht weiter auf, Auf einem großen TV hingegen werden die Abstriche schon deutlicher sichtbar. Dennoch sieht das Spiel hervorragend aus. Die musikalische Untermalung ist exzellent gelungen. Wer die Sprachausgabe lieber in deutsch hätte, kann diese optional und kostenlos herunterladen.
Auch die Steuerung geht gut von der Hand und bietet keinen Grund zu negativer Kritik. Prinzipiell ist es möglich den Titel mit der Bewegungssteuerung der JoyCon zu spielen. Ob diese allerdings sinnvoll ist sei man dahingestellt.
Trotz der gelungenen Portierung und der besseren Grafiken der Special Edition, merkt man dem Spiel sein Alter dennoch an manchen Stellen an. So sind die Animationen, vor allem im Kampf doch oft sehr hölzern und muten stellenweise schon ungewollt komisch an.

Seite

1 2 [Fazit]

Fazit

TES: Skyrim verliert auch Jahre nach seinem ersten Release nichts an seiner Faszination. Die Spielwelt ist gigantisch und es ist mehr als einfach sich in ihr zu verlieren. Abgesehen von der eigentlichen Hauptgeschichte, gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass man hier locker im dreistelligen Stundenbereich ankommen dürfte. Die Umsetzung auf die Nintendo Switch ist den Entwicklern mit minimalen Abstrichen hervorragend gelungen. Wer bis jetzt noch eine Ausrede hatte sich um den Rollenspielepos zu drücken, der sollte sich spätestens mit der mobilen Option auf den Weg nach Himmelsrand machen.

Grafik
8
Sound
9
Gesamt
8.5

verfasst von „David“

Diesen Artikel teilen:

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 19.November.2017 - 16:58 Uhr