Spieletest: Starwing SNES

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Weitere Infos

Releasedate:
3. Juni 1993

unterstützt MyNintendo nicht

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: 3 Meinungen

Specials: keine

Starwing war das erste Game, bei dem der Super FX Chip im Modul untergebracht war (weitere Spiele: Stunt Race FX, Vortex, Starfox 2 [nie erschienen]). Es erschien 1993 in Deutschland. Das Game hieß ursprünglich Starfox, wurde aber wegen einiger rechtlicher Probleme in Deutschland in Starwing umbenannt.

Starwing ist ein reinrassiger Weltraumshooter in dem man die Rolle von Fox McCloud übernimmt, dessen Vater vom Bösewicht Andross getötet wurde. Nun muss Fox Corneria vor Andross schützen. Zur Seite stehen ihm Peppy Hare, Slippy Toad und Falco Lombardi. Sie alle fliegen einen neuen Prototypen den Arwing, und müssen bis zum Planeten Venom vordringen, um Andross das Handwerk zu legen.

Die Grafik ist für damalige Verhältnisse recht spektakulär! Zum ersten mal war es möglich auf einer Konsole ein Game zu spielen, dessen Umgebung (fast) ausschließlich in 3D gehalten war.
Obwohl die gesamte Umgebung ziemlich abstrakt und eckig wirkt und die Oberflächen nicht mit Texturen bedeckt sind, macht Starwing doch einiges her. Die Steuerung ist gut gelungen auch wenn man die Arwings nicht Analog steuern kann. Während des Spielens kann man nur einer vorgegebenen Route folgen und sich nicht völlig ohne Einschränkungen im im dreidimensionalen Raum bewegen. Meistens sieht man seinem Arwing aus einer Außenperspektive, nur in einigen Leveln kann man ins Cockpit wechseln.
Der Sound klingt zwar etwas eintönig und langweilig, ist aber nicht schlecht. Ebenso die Soundeffekte, sie erfüllen ihren Zweck, sind aber nicht wirklich spektakulär. Das Spiel kann auf drei Schwierigkeitsstufen gespielt werden, wobei jede Stufe eine andere Route zum Planeten Venom ist. Leider hat das Game keine Savegames und keine Passwortfunktion, sodass man jede Schwierigkeitsstufe an einem Stück durchspielen muss. Auf der leichten Stufe dürfte dies jedoch kein Problem sein. Die Teamgefährten (Slippy und Co) erweisen sich als äußerst dumm. Wenn sie einem ausnahmsweise mal nicht vor dem Geschütz herumfliegen (und sich dann auch noch beschweren, wenn man sie aus versehen abballert), muss man ihnen helfen, weil sie von einem Gegner verfolgt werden. Wenn man dann bei einem Endgegner angelangt ist, verziehen sie sich ganz (tolle Freunde). An der KI (Künstliche Intelligenz) hätte man noch etwas feilen können, aber vielleicht war damals mit der geringen Rechenleistung auch nicht mehr möglich. Während eines Einsatzes kontaktieren einen die Teamgefährten regelmäßig, leider wiederholen sie sich ziemlich oft. Die deutsche Übersetzung ist gut gelungen und kommt dem Englischen sehr nahe.

Fazit

Damals war das Spiel ein Meilenstein, und auch heute macht es noch Spass!

Grafik
9
Sound
7
Gesamt
8

verfasst von „Maestro“

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Letzte Aktualisierung: 13.Mai.2002 - 18:41 Uhr