Spieletest: Splatoon 2 NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
21. Juli 2017

USK 6 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht unterstützt amiiibo

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-8

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
spannende Matches
viele Waffen und Items
Multiplayer-Spaß
präzise Steuerung
Negativ:
Zum Start nur acht Maps
mäßige Story im Einzelspieler
umständliches Onlinesystem (Lobby, Chat...)

Jetzt ist es endlich da. Ein Spiel, auf dessen Release Fans schon lange gewartet haben. Mit Splatoon 2 sind die Inklinge zurück, also füllt eure Spritzpistolen und taucht mit uns etwas tiefer in den neuesten Shooter aus dem Hause Nintendo ein.

Ein Mix aus Alt und Neu

Gleich vorweg ist zu sagen, Splatoon 2 bietet viele Dinge die wir bereits aus dem ersten Teil kennen, wirkt aber dennoch nicht öde oder fad. Im Gegenteil, mit einigen neuen Features schafft es das Game neue Spieler, sowie auch Fans der Reihe, wieder für viele Stunden an die Konsole zu fesseln. Das Tolle ist natürlich, dass ihr nun auch im Handheldmodus Spritzschlachten machen könnt.

Splatoon 2 liefert wie gesagt eine Reihe an Neuerungen. Neben dem Salmon-Run der Bär GmbH – eine Art Horde-Modus bei dem ihr euch Schritt für Schritt nach oben der Firma hocharbeiten müsst und dabei Goodies abstauben könnt – wartet ein neues Einzelspieler-Abenteuer, sowie diverse Mehrspieler-Upgrades wie neue Waffen, Modi und Fähigkeiten. Auch die Grafik profitiert natürlich von der neuen Hardware. Die Farbe wirkt nun noch plastischer und die Kulissen sind durch schärfere Texturen und diverse Feinheiten, wie Pflanzen, Animationen etc. noch lebendiger. Außerdem bietet Splatoon 2 60 Frames in der Sekunde. So erfolgt im TV-Modus die Ausgabe im Wechsel zwischen 1080p und 864p, im Handheld-Modus zwischen 720p und 648p. Es treten so gut wie keine Einbrüche in der Framerate oder dergleichen auf. Es spielt sich flüssig wie eh und je, was bei dieser Art von Spiel auch wichtig ist, da man sonst schon einmal den Kürzeren zieht. Nintendos Quality-Management hat hier einfach den Vorteil, dass man nach einem fast perfekten ersten Teil ein solides Grundgerüst hat auf dem man aufbauen kann. Somit konnte man sich im zweiten Teil ganz auf diverse Erweiterungen konzentrieren, da sich am Gameplay bzw. überhaupt am Spielprinzip sehr wenig geändert hat.

Ihr beginnt euer Spiel wieder am Plaza, wo ihr diverse Geschäfte betreten oder die unterschiedlichsten Orte für die verschiedenen Modi aufsuchen könnt. Neu ist unter anderem eine Spielehalle mit der ihr mit lokalen Freunden Arcade-Spiele zocken und ein Imbissstand, bei dem ihr euch Shakes kaufen könnt, die euch im Spiel beispielsweise mehr Punkte einbringen. Dafür benötigt ihr aber Coupons, die ihr im Abenteuermodus sammelt. In den meisten Geschäften könnt ihr übrigens wieder erst ab Rangstufe 4 einkaufen und auch der Singleplayer startet wie beim ersten Teil bei einem Kanaldeckel. Über die Handlung soll nicht zu viel verraten werden, aber es hat wieder etwas mit dem Elektrowels zu tun. Dennoch sind die neuen Welten sehr abwechslungsreich und fühlen sich frisch an. Auch wer bereits Splatoon 1 auswendig kannte wird hier wieder sehr großen Spaß haben.

Der Hauptmodus im Multiplayer ist natürlich wieder der Revierkampf. Als vierköpfiges Team müsst ihr eine Fläche mit eurer Farbe vollkleckern und wer bei Abpfiff die meisten Dinge eingefärbt hat gewinnt die Runde. Kills spielen also nur eine untergeordnete Rolle, da sie dem gegnerischen Team beim Respawn im Prinzip nur die Zeit stielt um vorwärts zu kommen.

Ab in die Tinte

Am Gameplay hat sich wie ihr seht also kaum etwas geändert. So spritze ich mit meiner ausgewählten Waffe und in meinem selbst gewählten Outfit alles voll was mir in die Quere kommt. Sollte der Tank leer sein, verwandle ich mich in einen kleinen Tintenfisch um meine Lebensenergie zu regenerieren und gleichzeitig Farbe aufzufüllen. Wie welche Waffe wirkt, sollte jeder für sich selber testen und herausfinden. Es ist aber für jeden etwas dabei – für den Jäger, der mit schnellem Geballere alles platt machen möchte und immer an der Front steht, für den Sniper-Liebhaber der lieber von weiter oben alles im Überblick hat oder für jene, die es eher gemütlicher, aber mit voller Durschlagskraft angehen wollen. Natürlich gibt es auch wieder die Sekundärwaffen wie die Farbgranate oder die sich aufladenden Spezialattacken wie beispielsweise die Curling-Granaten oder Suchraketen. Obwohl es so viele Möglichkeiten und Anpassungen gibt, ist das Balancing wieder sehr ausgewogen und wirkt in keiner Weise irgendwie unfair.

Neu in Splatoon sind die Doppelkleckser. Hierbei habt ihr sogar zwei Waffen in den Händen und könnt mit einer neuen Fertigkeit Ausweichmanöver ausführen, was wiederum nur mit dieser Waffengattung möglich ist.

Ihr dürft euch natürlich wieder entscheiden, ob ihr lieber mit der Bewegungsteuerung oder dem rechten Stick zielt. Hier unterscheiden sich die Geister. Die einen meinen mit dem Gyro-Sensor geht es viel schneller und genauer, wobei die andere Seite das wieder für einen Blödsinn hält. Wir haben es mit beiden Varianten probiert und fanden die Kamerasteuerung mit dem rechten Stick bequemer und besser.

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