Spieletest: Splatoon 2 NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
21. Juli 2017

USK 6 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht unterstützt amiiibo

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-8

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
spannende Matches
viele Waffen und Items
Multiplayer-Spaß
präzise Steuerung
Negativ:
Zum Start nur acht Maps
mäßige Story im Einzelspieler
umständliches Onlinesystem (Lobby, Chat...)

Rang- und Ligakämpfe

Wie auch bei Splatoon 1 sind die Rangkämpfe wieder nicht in den Revierkämpfen eingebunden und ihr könnt diese erst ab Stufe 10 auswählen. Habt ihr aber diese Rangstufe gemeistert, so erwarten euch wieder einige neue Spielformen. Eine davon ist die klassische Herrschaft, in der ihr zwei umrandete Felder mit Farbe bedecken müsst um sie fürs Team einzunehmen. Habt ihr das geschafft, müsst ihr die Felder natürlich auch verteidigen bis die Zeit vorbei ist. Hier können schon einmal wahnwitzige Farbschlachten entstehen.

Sehr spaßig ist auch die Turmeroberung, bei der das einzunehmende Türmchen auf Schienen bis zur Basis gleitet. Gott sei Dank gibt es aber auch Checkpoints, denn es kann schon einmal ganz schön hektisch zugehen.

Ein weiteres Spiel ist Operation Goldfisch, welches auch bereits aus dem Vorgänger bekannt ist. Hier wurde es damals als DLC nachgereicht. Dort kämpft man um eine goldene Spezialwaffe, welche eine gewaltige Feuerkraft besitzt. Jener Spieler mit dieser Waffe wird immer gekennzeichnet bzw. merkt man am goldenen Strahlen. Auch hier sind chaotische Kämpfe in der Kartenmitte vorprogrammiert.

Starke Spieler können übrigens ihre eigene Liga starten und mit einem Team aus zwei bis vier Freunden in zweistündigen Events antreten. Voraussetzung dafür ist aber eine Profil-Einstufung von mindestens „B“, die man durch das Absolvieren von Ranglistenspielen erarbeitet. Siege bedeuten Punkte für den Aufstieg, Niederlagen lassen euch aber auch schnell einmal im Rang fallen. Rangpunkte, die ihr durch den normalen Revierkampf erhaltet bleiben euch aber auf alle Fälle erhalten und durch verdiente Ingame-Währung könnt ihr euch so - Rang für Rang - unterschiedlichstes Equipment in den Shops kaufen. Die Kleidungsstücke besitzen auch wieder Effekte. Einer ist meistens fix und je nach Accessoire werden im Spiel noch automatisch weitere Slots für dieses Item freigespielt (vorausgesetzt es sind noch welche übrig).

Ein kleiner Schwachpunkt bei Splatoon 2 ist erneut die Menge an Maps. Eine Anzahl von momentan acht Karten und ein Wechsel zweier davon alle zwei Stunden ist etwas steinzeitmäßig. Die Online-Suche in den Lobbies geht meistens relativ schnell. Schade ist nur, dass wenn einmal die Suche gestartet wurde, man nicht mehr aussteigen kann. Oft wäre dies auch kein Problem, wenn man zumindest direkt seine Ausrüstung ändern könnte, ohne die Spielersuche zu verlassen. Man muss immer das begonnene Spiel zu Ende bringen oder das Spiel überhaupt gleich über das Switch-Dashboard einfach verlassen um vorzeitig abzubrechen. Das Gelaber zu Spielbeginn der „tentacoolen“ Moderatoren ist natürlich Geschmacksache, aber auch hier wäre es toll wenn man entscheiden könnte, ob man sich die Übertragung anhört oder diese einfach überspringt.

Salmon-Run

Wollt ihr eher kooperativ mit lokalen oder online Freunden zocken, so ist der Salmon-Run genau das richtige für euch. Ihr findet diesen ganz hinten des Plazas im Gebäude der Bär GmbH. Bei diesem Horde-ähnlichen Modus könnt ihr euren „firmeninternen“ Rang aufbessern (zB vom Praktikanten bis zum Boss) und nebenbei wertvolle Items wie Hemden mit drei Effektslots verdienen. Für kleine Spielchen zwischendurch ist der Salmon-Run ein schöne Abwechslung. Jede Runde startet ihr mit einer unterschiedlichen Waffe und müsst gemeinsam mit drei weiteren Spielern die jeweilige Anzahl an goldenen Fischeiern ergattern. Diese bekommt ihr durch das Besiegen jeweiliger Supergegner die unterschiedliche Schwächen haben um sie zu eliminieren. Diese lernt ihr aber gleich zu Beginn im Tutorial kennen. Daneben machen euch noch Irokesen-Fische das leben schwer. Wurdet ihr besiegt, schwimmt ihr als Schwimmreifen durch die Gegend und eure Freunde müssen euch mit Tinte bespritzen um euch zurückzuholen. Habt ihr die Anzahl an Eier pro Runde in die jeweiligen Körbe manövriert, geht es weiter, wenn nicht, endet das Spiel. Insgesamt erwarten euch pro Spiel drei Runden.

Lokal können sich übrigens bis zu acht Teilnehmer für Versus-Matches oder den Salmon-Run miteinander verbinden. Jeder benötigt aber eine eigene Konsole plus ein eigenes Spiel. Eine Splitscreen-Unterstützung gibt es nicht, was vor allem für das Spiel zu zweit sicherlich viel Anklang gefunden hätte. Als kleines Extra könnt ihr auch wieder Zeichnung (ähnlich dem Miiverse) über das Netz austauschen und auch die amiibo bringen wieder ein paar Erweiterungen wie Items ins Spiel.

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