Spieletest: Rocket League NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
14. November 2017

USK 6 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-8

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: optionale kostenpflichte Inhalte

Plus / Minus

Positiv:
schneller Zugang
Crossplay
durchdachtes Onlinesystem
macht einfach nur Spaß
Negativ:
dynamische Auflösung im Handheldmodus
kein Voicechat

Es gibt Spiele die im Prinzip eigentlich nichts besonderes sind, aber dennoch genau den Zeitgeist treffen oder zum richtigen Moment veröffentlicht werden. Denn sind wir mal ehrlich, besonders komplex ist Rocket League erst mal nicht. Viel mehr ist es ein Spiel das so richtig Spaß macht und Spieler herausfordert. Fußball ist eine der populärsten Sportarten auf dem Planeten und schnelle oder wuchtige Autos stehen bei den meisten auch hoch im Kurs. Eine Kombination aus beidem ist also schon eine ziemlich sichere Sache. Mit Supersonic Acrobatic Rocket-Powered Battle-Cars brachten Psyonix 2008 genau ein solches Spiel auf den Markt welches allerdings gemischt aufgenommen wurde. Erst das 2015 erschienene Sequel konnte die Spieler dann letztendlich überzeugen. Nun ist der Titel auch auf der Nintendo Switch erhältlich. Wir haben uns für euch in die Arena begeben um zu prüfen, ob das Spiel auch auf dem Hybriden ein Spaßgarant ist.

Das Runde muss ins Eckige

Rocket League ist der perfekte Sport für Couch-Potatoes. Man bleibt bequem im Auto sitzen und rast dem Ball hinterher. 2-8 Spieler teilen sich hierzu in zwei Mannschaften auf und treten gegeneinander in Arenen an. Das Ziel ist auf dem Papier relativ simpel. Jeder Mannschaft hat ein Tor und eure Aufgabe ist es den Spielball mit Hilfe eures Vehikels in das gegnerische Netz zu pressen. Die Spielfelder sind hierbei von abgerundeten Banden und hohen Kraftfeldern umgeben. Somit kann man das Spielfeld weder verlassen noch gegen den Rand prallen. Vielmehr bieten sich so, ähnlich wie beim Hallenfußball, damit viele taktische Möglichkeiten.
Könnten die Autos nur vorwärts und rückwärts fahren, dürfte das Spiel wohl kaum spannende sein. Ergo habt ihr zum einen die Möglichkeit einen Boost zu zünden und um anderen die Option zu springen. Während des Sprungs könnt ihr zudem Drehung durchführen. Dies sieht nicht nur spektakulär aus, sondern hat oft auch einen spielerischen Nutzen. Sprint ihr mit dem Boost und macht einen Flip auf den Ball, legt ihr einen ziemlich strammen Schuss hin. Auch bei der Abwehr von Schüssen können solche Manöver entscheidend für eine erfolgreiche Parade sein.
Wenn ihr neu in Rocket League seid, solltet ihr euch auf keinen Fall entmutigen lassen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und das Spiel benötigt wirklich einiges an Übung. Das liegt nicht daran, dass es komplex ist, sondern weil die Steuerung des Fahrzeugs und das Timing eben sehr viel Erfahrung und Übung benötigen. Während Anfänger also oftmals ziellos in der Arena versuchen in die Nähe des Balls zu kommen, fliegen Profis wild durch über das Spielfeld und dreschen den Ball ähnlich wie beim Squash durch die Arena. Beherrscht ihr euer Fahrzeug, beherrscht ihr den Ball und somit euren Gegner.

Mannschaftssport

Rocket League bietet euch einen ausgiebigen Part in dem ihr trainieren könnt. Neben Tutorials findet ihr dort Lektionen für angehende Torwarte, Stürmer und für Sprungmanöver. Im freien Spiel könnt ihr euch zudem erst mal einfach austoben und ausprobieren.
Aber das Herz des Titels ist ganz klar das kompetitive Spiel gegen andere Spieler oder Mannschaften.
Im lokalen Spiel könnt ihr gegen Freunde oder KI-Kontrahenten antreten, online hingegen trefft ihr auf den Rest der Welt. Und das ist in dem Fall wirklich so, denn Rocket League auf der Switch verfügt über Crossplay. Dies bedeutet ihr könnt sowohl mit Spielern auf dem PC als auch der Xbox zusammenspielen. Ob jemand über Crossplay teilnimmt, seht ihr an seinem Avatar. Dieser ist dann mit PsyNet gekennzeichnet. Auch hier haben die Entwickler hervorragende Arbeit geleistet. Wir konnten während unseres gesamten Tests keine Aussetzer oder Ruckler feststellen.
Antreten könnt ihr Online entweder zwanglos oder kompetitiv. Während ihr bei Ersterem einfach nur aus Spaß spielt, geht es bei kompetitiven Spiel um Ränge und Ranglisten. Bevor ihr diesen Teil betretet solltet ihr euch wirklich gut vorbereiten, da es hier wirklich hart zur Sache geht.
Also Modie stehen euch beim zwanglosen Spiel einige Varianten zur Verfügung. So könnt ihr entweder 1v1, 2v2, 3v3 (Standard) oder im 4v4 gegeneinander antreten.
Also Sportmodi gibt es noch die Optionen Dropshot, Rumble, Schneefrei, Körbe und Rocket Labs.
Solltet ihr übrigens Vorlieben oder Abneigung bei den Arenen haben, so könnt ihr 2 Vetos verteilen um diese Maps aus dem Pool zu nehmen.

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