Spieletest: Resident Evil Revelations 2 NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
28. November 2017

USK 16 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht unterstützt amiiibo

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: amiibo können eingesetzt werden um BP zu verdienen

Plus / Minus

Positiv:
tolles Gameplay
gelungenes Setting
erweiterter Raid Modus
Negativ:
zu lange Ladezeiten
Geschichte durch Episoden stark gestückelt

Nachdem Resident Evil Revelations zuerst auf einem Gerät von Nintendo erschien und erst später auf andere Konsolen portiert wurde, blieb der zweite Teil der Serie bislang fern von Nintendos Systemen. Mit der Neuauflage beider Teile, schafft es Resident Evil Revelations 2 nun auch auf die Switch. Nachdem der erste Teil bei Fans und Kritikern gut ankam, wurde das dort eingeführte Episodenkonzept fortgeführt. Ob uns der zweite Teil der Revelations-Serie ebenso wie sein Vorgänger gefällt, erfahrt ihr im Folgenden.

Der Schauplatz

Während euch die Entwickler im ersten Teil mit dem verlassenen und von Mutanten versuchten Kreuzfahrtschiff ein wirklich beklemmendes Szenario geboten haben, verschlägt es euch diesmal auf eine Insel im Nirgendwo. Ihr schlüpft dabei wieder in die Rolle von verschiedenen Charakteren der Serie.
Das Spiel startet mit einem Video in der eine Veranstaltung von Terra Save. Diese Organisation hat sich dem Schutz der Menschheit und der Natur verschrieben. Ein prominentes Mitglied dieser Gruppe ist Claire Redfield, welche zusammen mit Moira Burton vor Ort ist. Bei Letzterer handelt es sich um die Tochter des legendären Barry Burton.
Doch das Event wird von unbekannten Angreifern gestürmt und ihr werdet verschleppt. Als Claire wieder zu sich kommt, findet sie sich in einer Gefängniszelle wieder.
Nach kurzer Erkundung entdeckt ihr nicht nur Moira wieder, sondern müsst auch feststellen, dass der Ort an den ihr gebracht wurdet ein schauriges Geheimnis birgt. So deutet alles auf Experimente an Menschen hin. Und wie sollte es anders sein, ist dies scheinbar gründlich schief gelaufen und der ganze heruntergekommene Komplex ist mit abartigen Kreaturen und Mutanten bevölkert.
Euer Ziel ist dementsprechend zunächst diesem Horror unbeschadet zu entkommen.

Schritt für Schritt

Das Gameplay ist im Prinzip das Gleiche wie beim Erstling. Ihr kämpft euch durch die Anlage und versucht einen Ausweg zu findet. Hierbei sammelt ihr Waffen und nützliche Gegenstände wie Heilmittel ein die euch helfen zu überleben. Wie gewohnt gibt es kleinere Rätsel und Mechaniken die von euch gelöst oder in Gang gesetzt werden wollen um weiter voran zu schreiten. Vor sonderliche Kopfnüsse werdet ihr, vor allem als Kenner der Serie, allerdings hier nicht gestellt. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad stellen euch eure Widersacher aber dennoch vor genügend Herausforderungen die es zu bewältigen gilt. Durch Waffenkits könnt ihr eure Ausrüstung an entsprechenden Werkbänken aufrüsten um nicht ganz so wehrlos dazustehen.
Übrigens, manche Gegner lassen sich durch den ersten Treffer betäuben oder aus dem Gleichgewicht bringen. Nutzt diese Chance um zu einem tödlichen Nahkampfangriff überzugehen. Hierdurch könnt ihr wertvolle Munition sparen!
Das im ersten Teil eingeführte Episodensystem wurde in Revelations 2 noch weiter ausgebaut. Ob einem dies nun zu sagt ist wirklich Geschmackssache. Einen gewissen Charme hat der Serien-Flair schon, allerdings wird man dadurch immer irgendwie aus dem Geschehen gerissen oder “rettet“ sich eben zum Ende einer Episode. Der große Überlebenskampf zum kompletten Ende des Spiels geht dadurch eben leider verloren.

Durch einen Skill-Tree über den jeder spielbare Charakter verfügt ist es zudem möglich den Charakter zu verbessern und zu optimieren. Auch hier kommen

Hand in Hand

Für gewöhnlich seid ihr im Spiel immer in 2er Teams unterwegs. Dabei ergänzen sich die Charaktere. Während Claire als Kämpferin eher für die groben Aufgaben zuständig ist, kann Moira mit ihrem Brecheisen Türen aufstemmen und mit ihrer Taschenlampe versteckte Gegenstände erspähen oder aber Gegner blenden. Wie auch schon im ersten Teil sind eure Gefährten im Kampf keine wirklich große Hilfe. Wenn es gewisse Situationen nicht verbieten könnt ihr jederzeit zwischen den beiden Charakteren wechseln.
Das Ganze lässt sich auch zu zweit im kooperativen Spiel via Splitscreen bestreiten. Hier empfiehlt es sich allerdings, dass jeder Spieler ein Paar JoyCon oder einen ProController hat. Denn auch wenn man im Prinzip pro Spieler mit einem JoyCon auskommt ist das dann doch recht frickelig.
So oder so bietet sich hier eine tolle Mehrspielermöglichkeit auch innerhalb der Kampagne des Spiels.

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