Spieletest: One Piece: Unlimited World Red - Deluxe Edition NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
29. September 2017

USK 12 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
optionale Quests und Kolosseum-Modus
gelungene Optik
guter Umfang
Negativ:
japanische Sprachausgabe
Kämpfe und Spielablauf recht eintönig
Handlung für Neulinge schwer nachvollziehbar
nichts wirklich neues

Die Strohhut-Bande und ihre Abenteuer

Der Spieler beginnt mit Ruffy, dem Strohhut-Jungen, der seine Freunde zu Beginn des Spiels erst einmal retten muss. Diese wurden nämlich von Redfield, dem „roten Graf“ entführt. Ist diese Aufgabe erfüllt, gilt es die unterschiedlichsten Gebiete zu durchstreifen. Darin geht es eigentlich immer nur darum, Kämpfe mit Gegnerhorden zu bestreiten und geheime Worte zu finden, die wiederum Wege öffnen, um in diesem Gebiet weiter zu kommen. Diese geheimen Worte erhält man, wenn man Aufgaben erfüllt, die jedoch immer dem gleichen Prinzip unterstehen.

Besiege Gegner XY und es erscheint eine Kiste die das geheime Wort beinhaltet. In einigen Gebieten braucht man allerdings auch mehrere Worte um ein „Gate“ zu öffnen. Hierfür muss man dann wieder bestimmte Gegner oder Gruppen besiegen um dieses zu erhalten. Der Spielablauf ist in jedem Kapitel leider immer der selbe, sodass es irgendwann passieren kann, dass man etwas gelangweilt sein könnte. Die einzelnen Gebiete reichen von einer Wüste bis hin zu einer Gletscherlandschaft oder einer Stadt die von Lava umgeben ist.

Auf in die Schlacht!

In den Kämpfen kommen die unterschiedlichen Stärken der Charaktere besonders zum Einsatz. Ruffy ist beispielsweise vielseitig, denn er ist dank seiner Gum-Gum-Kräfte sowohl in Nah- als auch im Fernkampf sehr versiert. Sanji greift seine Gegner nur mit seinen Füßen an und ist damit ausschließlich für den Nahkampf zu gebrauchen. Franky hingegen ist dank seiner Kanone für Fernkämpfe bestens geeignet. Die Kämpfe sind ja an sich recht unterhaltsam, allerdings wiederholen sie sich immer und immer wieder, sodass man irgendwann das Gefühl hat man erlebt immer wieder das gleiche. Dies mag allerdings auch an den Gegnern liegen, die sich sehr oft wiederholen. Hier wäre etwas mehr Abwechslung an Gegner-Vielfalt wünschenswert. Neben den normalen Angriffen und Kombo-Attacken hat der Spieler auch die Möglichkeit, Break-Angriffe zu starten. Mit diesen erhöht man die Schnelligkeit und Stärke der ausgeführten Attacken, was einen Kampf durchaus schneller zum Ende bringen kann. Um einen Break-Angriff starten zu können, muss man allerdings bestimmte Manöver via Tastenkombination ausführen. Doch genau hierin liegt auch das Problem: die unpräzise Steuerung!

Leider lassen sich hierbei die Manöver die man für den Break-Angriff benötigt nur schwer oder gar nicht ausführen. Vielmehr werden diese einfach gar nicht erkannt, obwohl man angezeigte Tastenkombinationen betätigt. Das Problem liegt hierin, dass die Angriffe nicht nur aktiviert werden sollen, sondern auch treffen müssen und das ist zumeist bei einer hohen Gegner-Anzahl, die euch im Kampf dazwischenfunken echt schwierig. Dies kann schon sehr frustrierend sein, vor allem wenn man unbedingt einen Break-Angriff starten will. Neben diesen Schwierigkeiten ist auch die Kamera in den Kämpfen leider nicht immer an der besten und übersichtlichsten Stelle. So kann man durchaus wegen dieser schlechten Übersicht in Schwierigkeiten kommen, was die Kämpfe unnötig kompliziert macht.

Sidequests in Transtown

Wem nach der Story noch am weiterspielen gelegen ist, hat die Möglichkeit in der Taverne Quests anzunehmen. Diese wiederum kann man erst tätigen, wenn man die Taverne mit Fundstücken und Beute auch ausgebaut hat. Diese Aufgaben kann man auch mit Freunden spielen, was die Aufgaben doch erheblich erleichtern sollte. Wem die gebotenen Quests nicht reichen sollte, kann im eShop der Wii U weitere Missionen so wie Outfits für kleines Geld erwerben. Ob dies allerdings das Geld wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Transtown, das als Lager der Protagonisten dient, kann mit Beute und Fundstücken ausgebaut werden. Hier gibt es unter Anderem die Möglichkeit ein Museum zu errichten, eine Apotheke zu bauen oder ein Restaurant zu eröffnen. Im Museum kann der Spieler gefangene Kreaturen ausstellen um mit ihnen Geld zu verdienen. Die Apotheke ist nützlich um Heil-Items herzustellen und verkaufen zu können und im Restaurant kann der Spieler Nahrung herstellen um seine Charaktere zu stärken.

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