Spieletest: Mercenary Kings Reloaded Edition NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
6. Februar 2018

USK 16 Online spielbar Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
großer Umfang
abwechslungsreich
Arcade-Feeling
Negativ:
Steuerung angestaubt
seltsames Hosting-System

Fast vier Jahre ist es her, dass Mercenary Kings für den PC und die Playstation 4 erschien. Mit der Reloaded Edition kommt das Spiel nun auch auf andere Systeme, unter anderem auf die Nintendo Switch. Wir haben uns bis an die Zähen bewaffnet ins Getümmel gestürzt und das stark an Metal Slug erinnerte Spiel für euch getestet.

Nur die Mission zählt

Das Spiel beginnt mit einer kleinen einleitenden Videosequenz. Auf der Insel Mandragora arbeitet der Wissenschaftler Dr. James Neil an Projekt Mandrake. Dieser beschäftigt sich ziemlich erfolgreich mit Bioregeneration. Allerdings wird die Anlage von Commander Baron und seiner Organisation CLAW überrannt und eingenommen. Ein Team von Söldnern soll nun den Wissenschaftler befreien. Der Einsatz läuft allerdings gewaltig schief. Lediglich zwei der Söldner namentlich King und Empress können dem Tod noch von der Schippe springen. Geschlagen aber nicht besiegt schmiedet ihr nun Pläne um CLAW davon abzuhalten mit der Formel die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Das Gameplay

Das grundlegende Gameplay ist stark an Spiele der Metal Slug Reihe angelehnt. Bewaffnet mit einer Schusswaffe und einer Nahkampfwaffe kämpft ihr euch durch verschiedene Abschnitte und bekämpft die verschiedensten Typen von Gegner, von einfachen Dschungelbewohnern, über feindlicher Söldner bis hin zu fiesen Robotern.
Nachdem ihr ein kleines Tutorial Level hinter euch gebracht habt, findet ihr euch im Basislager wieder. Von dieser kleinen Hubwelt aus werden alle Missionen koordiniert. Desweiteren könnt ihr ihr hier Statistiken einsehen, eure Outfits anpassen, Mods erstellen oder Ausrüstung einkaufen.
Generell erhaltet ihr in euren Einsätzen $ welche ihr im Basislager wieder ausgeben könnt. Eine andere Art der “Währung“ sind Materialien wie Holz, Aluminium Glas und viele mehr die ihr in den Leveln findet oder die von Feinden fallen gelassen werden. Diese könnt ihr sowohl zum Handeln als auch zum Upgraden nutzen.
Eure Aufträge sind dabei weit gefächert, von Sammelaufträgen, über Geiselbefreiung bis hin zur Tötungsmissionen. Natürlich darf auch der eine oder andere Bosskampf nicht fehlen, um die nötige Würze ins Spiel zu bringen.
Die Missionen sind dabei immer zeitbeschränkt. Das Limit ist dabei aber nie unfair gesetzt, so dass ihr genügend Zeit haben solltet den Auftrag zu erledigen. Durch diese Portionierung, könnt ihr euch euer Spiel gut einteilen. Durch das erfolgreiche abschließen von Missionen steigt ihr im Rang auf und könnt auch schwerere Aufträge annehmen.

Söldnerverbund

Neben der Option sich alleine gegen CLAW zu stellen könnt ihr mit bis zu drei Mitspielern antreten. Dabei bietet euch das Spiel Möglichkeiten entweder im lokalen Koop mit mehreren Switch-Konsolen oder im Splitscreen zu spielen. Wenn ihr gerade niemanden zur Hand habt, könnt ihr auch online nach Mitspielern suchen. Hierbei legt ihr fest, ob ihr nur mit Freunden oder allen Mitspielern antreten wollt. Eine Hostingfunktion haben wir hier allerdings nicht gefunden, weswegen wir immer bei anderen Spielern in Missionen gelandet sind. Kommunizieren könnt ihr mit euren Mitspielern mit Hilfe von kleinen auswählbaren Textboxen. Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall, dass man schnell Mitspieler findet und wir keinerlei Probleme mit Lags feststellen konnten. Allerdings scheint es keinen Filter nach Rang zu geben, weswegen Anfänger auch mit Fortgeschrittenen zusammengewürfelt werden können.

Technik

Optisch ist Mercenary Kings Reloaded Edition eine wahre Freude für alle Liebhaber alter Arcadespiele. Die bunten und gut animierten Sprites versetzen einen direkt zurück in die goldene Zeit der Spielhallen. Auch der fetzigen Soundtrack steht dem in nichts nach. Das Spiel kommt mit einer Portion derben Humor daher und auch die Teils blutigen Sterbeanimationen sind so überzogen, dass sie kaum als abstoßen empfunden werden können.
Die Steuerung hingegen hätte etwas frischen Wind gebraucht. Vor allem das Springen fühlt sich etwas behäbig an und die Option nur in vier Richtungen schießen zu können bremst den Spielfluss doch erheblich aus.

Fazit

Mercenary Kings Reloaded Edition ist ein tolles Run & Gun mit einem kleinen aber feinen Loot & Crafting-System. Das Gameplay könnte direkt aus der Feder der Metal Slug Macher sein und bietet tonnenweise Spaß. Der Umfang ist Recht ordentlich und vor allem die verschiedenen Mehrspieleroptionen werten den Titel stark auf. Ob nun mit Freunden auf der Couch oder Online, es macht einfach viel mehr Spaß sich zusammen durch die Gegnerhorden zu kämpfen. Lediglich die Steuerung und die Schussmechanik hätte ein kleines Update nötig gehabt und trübt den Spielspaß auf Dauer etwas. Dennoch ist der Titel auf jeden Fall einen Blick wert.

Grafik
8
Sound
9
Multiplayer
9
Gesamt
8

verfasst von „David“

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Vielen Dank an die Firma Tribute Games für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 14.Februar.2018 - 20:35 Uhr