Spieletest: Excitebike 64 WES

Screenshot Screenshot Screenshot

Weitere Infos

Releasedate:
8. Dezember 2016

USK 0 keine Onlinefunktion Gamepad Remote Nunchuk unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
intuitive Steuerung
viele Möglichkeiten
tolle Fahrphysik
Streckeneditor
Negativ:
teils etwas dunkel

Excitebike für das NES ist wohl allen ein Begriff. Egal ob ihr es auf der Originalkonsole oder später am Nintendo 3DS bei „3D Classics Excitebike“ nachgeholt habt. Doch auch in der Ära des N64 gab es bereits einen „3D-Ableger“ des Titels, welcher nun dank Virtual Console auf der Wii U spielbar ist. So startet eure Motoren und los geht’s...

Wer später bremst, bleibt länger schnell!

Während ihr beim Originaltitel noch von link nach rechts fahren, über Hügel springen und Wassergräben ausweichen musstet, gilt selbiges noch immer für die N64 Variante. Der Unterschied ist nur der, dass ihr euer Motorrad nun über dreidimensionale Strecken lenken dürft. Natürlich bieten besagte Kurse, vor allem grafisch, nicht mehr die Faszination wie zur damaligen Zeit, aber dennoch macht das Spiel auch heute noch großen Spaß.

Je länger ihr spielt, desto besser geht die Fahrphysik in Fleisch und Blut über. Die Steuerung ist sehr intuitiv und selbst Fahranfänger finden sich schnell zurecht. Dennoch werdet ihr anfangs sicherlich öfters in Kollisionen verwickelt oder es wirft euch beim Sprüngen vom Bike.

Um Mitstreiter schneller zu überholen gibt es auch einen Turbo, den ihr aber mit Bedacht einsetzen müsst um nicht zu überhitzen. Und wem das alles noch nicht genügt, der kann versuchen im Sprung ein paar Stunts zu meistern, doch gerade die sollten geübt sein – vor allem, wenn es nach einem Jump gleich in der Kurve weitergeht oder ihr das Landen richtig timen müsst. Zum Glück gibt es ein Tutorial, wo ihr eure Kniffe bis zum „Vergasen“ üben könnt.

Viele Strecken – samt Editor!

Seid ihr bereit, es mit den besten der besten aufzunehmen, so könnt ihr eine Rennsaison starten. Hier erwarten euch viele Kurse, ob in- oder outdoor. Die Strecken machen immer wieder Spaß und müssen schon ein paar Mal gefahren werden, um ein richtiger Champ zu werden. Außerdem sind bei einigen Parkours Abkürzungen versteckt, die euch das Gewinnen wesentlich erleichtern. Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr natürlich frei wählen, wobei es auf der schwersten Stufe im wahrsten Sinne des Wortes sehr heavy ist auf dem Siegertreppchen zu stehen. Ist euch das noch nicht Ansporn genug, könnt ihr euch im lokalen Multiplayer gegen weitere drei Freunde messen.

Neben den Standardstrecken gibt es auch ein paar spezielle Runden, wie das freie Befahren einer Wüste. Da es keinen Kurs an sich gibt, weisen euch Pfeile immer wieder zum nächsten Checkpoint.

Bevor ihr aber Rennstaub ansetzt und euch das Spiel doch zu öde wird, gibt es immer noch einen Streckeneditor, mit dem ihr euren eigenen Kurs zusammenstellen könnt. Dieser ist sehr einfach zu bedienen und ermöglicht es euch eine Stadionstrecke mit Geraden, Kurven und Sprüngen zusammenzubasteln. Natürlich lassen sich eure Kreationen dann auch noch mit jedem Fahrer aus der Riege ausprobieren. Hierbei ist noch anzumerken, dass jeder Charakter über spezielle Stärken verfügt.

Fazit

Excitebike 64 bietet einen großen Umfang und hat auch Jahre nach dessen Erscheinung noch nichts an seiner Faszination eingebüßt. Natürlich handelt es sich um einen Retroklassiker und grafische Vergleiche braucht man an dieser Stelle nicht anstellen (obwohl es doch an manchen Stellen sehr dunkel wirkt). Wer aber ältere Spiele mag und auch Rennspiele liebt, der kommt an Excitebike 64 nicht vorbei. Viele Kurse und ein eigener Streckeneditor sorgen für Langzeitmotivation. Möchte man sich wirklich zum Champ krönen, sollte man sowieso an seiner Fahr- und Sprungtechnik arbeiten, wobei das Tutorial sehr hilfreich ist. Also Helme auf und ran an die Bikes! (Preis: 9,99 Euro)

Grafik
7.5
Sound
8
Multiplayer
8.5
Gesamt
8

verfasst von „Ulrich“

Diesen Artikel teilen:

Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 01.Februar.2017 - 17:33 Uhr