Spieletest: Child of Light NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
12. Oktober 2018

USK 6 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-2

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
gelungene Atmosphäre
schöne Märchenhafte Aufmachung
teils wundervolle Klänge
Negativ:
technisch etwas angestaubt
Keine besonderen Neuerungen

Child of Light ist ein Märchenhaftes Abenteuer mit RPG-Elementen welches bereits 2014 für Wii U und andere Systeme erschien. Nun gibt es das Spiel in einer Ultimate Edition inklusive aller erschienenen DLCs für Nintendo Switch.

Ein Märchen zum Träumen

Aktuell ist das Interesse einiger Publisher ziemlich groß, ältere Spiele auf Nintendos Switch zu portieren. Darunter fällt auch Ubisoft, die mit Rayman Legends und den beiden South Park-RPGs schon ältere Spiele auf die Hybridkonsole gebracht haben. Child of Light ist nun das nächste Spiel und bietet Inhaltlich alles jener Original-Version von 2014 plus aller zusätzlich erschienenen DLCs, was ein durchaus netter Bonus ist.

Ihr steuert die Herzogstochter Aurora, die sich nach ihrem physischen Ableben in einer anderen Dimension befindet. Ihre Aufgabe ist es diese mystischen Heimat Namens Lemura vor dem Bösen der dunklen Mächte zu beschützen. Ihr treuer Begleiter ist eine kleine blaue Flamme mit dem Namen Igniculus, welche nicht nur die Heldin heilt und deren Gegner im Kampf verlangsamt sondern sie sammelt auch nützliche Mana- und Heilungs-Orbs ein. Auch finden sich in der Welt von Lemura zahlreiche Kisten und Truhen wieder, die für die Heldin nützliche Items parat haltten um etwa deren Wunden zu heilen.

In Sachen Spielprinzip stellt Child of Light eine Mischung aus Plattformer und Rundenbasiertem RPG dar, das ein gutes Zusammenspiel ergibt. Durch Sammeln von Edelsteinen, die Oculi genannt werden, erhält unsere Heldin spezielle Aufwertungen, die ihr Leben in den Kämpfen deutlich erleichtert. Diese sind prinzipiell nicht allzu fordernd, können aber manchmal schon etwas Geschick abverlangen, da größere Bosse nicht ganz so simpel zu erledigen sind wie die kleineren. In den Kämpfen hat man die typische Auswahl zwischen Angriff, Verteidigung oder aber Items zu nutzen, etwa um einen gefallenen Kamerade wiederzubeleben. Wählt man hier nicht mit Bedacht, kann es schnell passieren das man eine Niederlage erleidet.

Anfangs ist Aurora noch allein in ihrem Abenteuer unterwegs und verfügt über keinerlei besonderen Fähigkeiten. Mit der Zeit erlangt sie unter anderem die Fähigkeit zu Fliegen was das Gameplay noch einmal abwechslungsreicher gestaltet. Ebenso gesellen sich dem Kampfgeschehen neue Partner hinzu, soltet ihr jene auch vorher angesprochen haben. Das macht die Kämpfe zwar ein wenig einfacher - das aber auch nur bedingt, denn im Verlauf des Abenteuers gilt es immer mehr Gegner in Einem Kampf zu besiegen was ohne Hilfe von weiteren Protagonisten nur schwer realisierbar sein dürfte.

Die Ultimate Edition schließt ganze 7 DLCs mit ein, wovon aber lediglich ein einziger die Story erweitert. Jener eröffnet den Sidequest "Golem in Not" in dem Aurora sich in den Wald auf die Suche nach Golemteilen begibt. Ist die Aufgabe gemeistert, bekommt sie einen neuen Helfer zur Seite gestellt, der zwar sehr stark - dafür aber auch extrem langsam ist. In den Kämpfen kommt dieser dadurch auch leider kaum zum Einsatz was ihn auch eher wieder belanglos werden lässt. Die Story ist eher ruhig gehalten, wird dafür aber überaus liebevoll erzählt. Wer hier starke Action erwartet sollte sich lieber nach einem anderen Spiel umschauen.

Die technische Seite

Optisch macht das Abenteuer um die Rothaarige mit ihrem Aquarell-Stil einiges her, auch wenn die Hauptdarstellerin nicht so recht mit den Hintergründen zu verschmelzen vermag. Dennoch sind die Umgebungen sehr liebevoll und schick, und verleihen dem Spiel eine gewisse Atmosphäre, die vom sehr gelungenen Soundtrack, den Soundeffekten und den in Reimform gehaltenen Dialogen unterstützt werden. Ebenso gibt es auch Zwischensequenzen die vertont sind und sehr atmosphärisch sind. Sowohl im Dock- als auch im Handheld-Modus sieht das Spiel sehr scharf aus und lässt sich auch nahezu perfekt steuern. Lediglich die Bewegungsabläufe der Heldin könnten etwas schneller sein.
In Sachen Steuerung läuft das ganze absolut fehlerfrei und lässt kaum wünsche offen. Ebenso lässt sich das Spiel mit ProController auf dem TV als auch im Handheld-Modus steuern.

Fazit

Child of Light ist ein Märchenhaftes Abenteuer was zu gefallen weiß. Grafisch und musikalisch ist das Spiel überaus gelungen und auch in Sachen Gameplay kann es überzeugen. Wer das Spiel noch nicht kennt kann bedenkenlos zugreifen - Besitzer des Originals haben jedoch keinen Grund hier noch einmal zuzuschlagen.

Grafik
7
Sound
8
Gesamt
8

verfasst von „Tommy“

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Vielen Dank an die Firma Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 17.Oktober.2018 - 18:20 Uhr