Spieletest: Cars 3: Driven to Win NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
28. September 2017

Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1-4

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
solide Spielmechanik
großer Umfang
Mehrspielerspaß
Negativ:
durchwachsene Grafik
schwankender Schwierigkeitsgrad

Auf den Spuren großer Vorbilder

Wie auch schon seine Vorgänger orientiert sich auch Cars 3: Driven to Win ganz klar am Genre-Primus Mario Kart. Allerdings mischt man doch einige kleinere eigenen Ideen unter.
Wie auch beim Vorbild rast ihr je nach Modus über verschiedene Strecken um diese als erster abzuschließen. Hierbei könnt ihr durch verschiedene Mittel sogenannte Turbo Energie aufbauen. Der einfachste Weg ist es, ähnlich wie bei Nintendos Pendant, die Kurven mit möglichst langen Drifts zu nehmen. Des weiteren könnt ihr bei Sprüngen durch das Drücken des rechten Sticks in verschiedene Richtungen einen oder mehrere unterschiedliche Stunts ausführen. Ebenso ist es möglich rückwärts oder auf zwei Rädern zu fahren. In bestimmten markierten Bereichen erhaltet ihr zusätzliche Turboenergie wenn ihr jene Sonderaktionen durchführt.
Eure Turboleiste ist in 4 Sektionen mit je 10 Strichen unterteilt. Pro voller Sektion könnt ihr einmal den Turbo zünden. Oder aber ihr wartet bis alle vier Sektionen gefüllt sind um dem Mega-Turbo zu zünden.
Alles in allem funktioniert dieses System sehr gut, auch wenn es gerade für jüngere Spieler stellenweise etwas zu komplex ist.
Generell sollten jüngere Spieler, so weit möglich, die Herausforderungen in der einfachen Stufe annehmen. Denn das Spiel ist nicht gerade nachgiebig oder lässt euch gar freiwillig gewinnen.
Bei Rennen, bei denen Waffen zum Einsatz kommen, müsst ihr wie bei Mario Kart auf der Strecke verteilte Behälter einsammeln, welche Waffen enthalten. Hier ist vom Raketenwerfer, über die Gatling, der Granatwerfer und Ölfässer alles mögliche dabei um euren Kontrahenten das Leben schwer zu machen.

Technik

Dass die Switch nicht die leistungsfähigste Konsole auf dem Markt ist, sollte hinlänglich bekannt sein. Ebenso wie die Tatsache, dass Lizenztitel sich selten durch besonders ausgefeilte Technik hervortun. Optisch landet der Titel somit eher im Mittelfeld. Gerade im Mehrspielermodus muss man mit abgespeckter Optik rechnen. Dies liegt allerdings wohl nicht an der Konsole, denn Mario Kart zeigt eindrucksvoll wie man hier dennoch gut abschneiden kann. Auch die Framerate ist leider nicht immer konstant. Ebenso scheinen einige Texturen und Elemente eine wesentlich niedrigere Qualität als andere zu haben. Somit hat die Switch-Fassung wohl nicht nur mit der allgemein niedrigeren Qualität eines Lizenzspiels, sondern auch mit einer technisch nicht ganz sauberen Umsetzung zu kämpfen. Natürlich sollte man auch an dieser Stelle erwähnen, dass solche Aspekte bei vielen Personen der Zielgruppe, nämlich Kinder, keine übergeordnete Rolle spielen.
Die musikalische Untermalung ist durchaus gelungen und wechselt von Rock zu Country und elektronischen Klängen. Bei den Sprechern handelt es sich teilweise um die originalen Synchronsprecher aus den Filmen. Generell wird viel kommentiert, was das Geschehen gut auflockert. Seltsam ist nur, dass die Musik leiser geregelt wird, wenn etwas gesagt wird und der Sprecher bei der Fahrt durch Tunnel extrem hallt.
Die Steuerung des Spiels funktioniert tadellos. Allerdings ist die Tastenbelegung beim Spiel mit nur einem JoyCon etwas gewöhnungsbedürftig. Hier empfiehlt sich der JoyConGrip oder der ProController.
Die Ladezeiten sind bis auf wenige Ausnahmen absolut im erträglichen Rahmen.
Auf einen Online-Modus haben die Entwickler bei Cars 3 komplett verzichtet. Dafür können 1-2 Spieler lokal, sowohl am Tablet als auch am TV antreten.

Seite

1 2 [Fazit]

Fazit

Auch wenn man deutliche Unterschiede zu den Vorgängern merkt, bleibt auch Cars 3: Driven to Win in Sachen Optik eher mittelmäßig. Dafür wurde wurde die Spielmechanik deutlich verbessert und der Umfang ist wirklich nicht zu verachten. Gerade die Kampfrennen machen wirklich viel Spaß. Betrachtet man das Spiel unter dem Aspekt der angesprochenen Zielgruppe so handelt es sich um eine, wenn auch bei weitem nicht gleichwertige, Alternative zu Mario Kart. Fans der Serie und von Funracern werden sicherlich auf ihre Kosten kommen. Allerdings muss man komplett auf einen Online-Modus verzichten. Avalanche hat hier deutlich bessere Arbeit geleistet, als es bei den Teilen zuvor der Fall war.

Grafik
5.5
Sound
7
Multiplayer
8
Gesamt
7

verfasst von „David“

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Vielen Dank an die Firma Warner. für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 10.Oktober.2017 - 17:33 Uhr