Spieletest: ATOMIK: RunGunJumpGun NSW

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Weitere Infos

Releasedate:
8. Februar 2018

USK 0 Pro Controller unterstützt MyNintendo nicht kein amiibosupport

Mögliche Spielmodi: Handheld-,TV-,Tischmodus

Anzahl der Spieler: 1

Leser-Meinungen: Noch keine

Specials: keine

Plus / Minus

Positiv:
knackige Herausforderung
über 120 Levels...
Negativ:
... die alle sehr kurz sind


Es gibt Spiele die bedürfen keiner großen Worte oder epischen Geschichten. Eines hiervon ist mit Sicherheit ATOMIK: RunGunJumpGun. Selbst der Titel beinhaltet schon sehr viel über den Spielinhalt selbst. Es gibt euren rennenden Helden, eine fette Knarre und jede Menge abgedrehte Level die es zu bestehen gilt

Auf zum Atom

Bevor wir loslegen, sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass dieses Spiele direkt zu Beginn eine Epilepsiewarnung ausgibt. Und das aus gutem Grund. Diese sollte unbedingt beachtet werden!
ATOMIK: RunGunJumpGun ist ein sehr rudimentäres Spiel welches an euren Ehrgeiz anspricht und eure Reaktionsfähigkeit an die Grenzen bringt. Ähnlich eines Runner-Game sprintet eure Protagonist automatisch von links nach rechts durch die bizarrsten Welten . Solltet ihr vom Bildschirmrand eingeholt werden bedeutet dies den Bildschirmtod. Ebenso segnet ihre das zeitliche wenn ihr mehr als einmal mit umherfliegenden Projektilen oder anderen Objekten kollidiert.. Man merkt also direkt, dass das Spiel sehr unverzeihlich ist.
Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art, seid ihr schwer bewaffnet. Ausgerüstet mit einer Minigun könnt bzw. müsst ihre alles ummähen was sich euch in den Weg stellt. Allerdings könnt ihr nicht im eigentlichen Sinne springen. Vielmehr könnt ihre eure Waffe nach unten richten und euch so gezielt nach oben tragen lassen. Hierbei könnt ihr allerdings logischerweise nicht nach vorne schießen. Sobald ihr nach vorne schießt, verliert ihr wieder an Höhe. ATOMIK: RunGunJumpGun ist eines der Spiele in dem man eine hohe Frusttoleranz mit sich bringen sollte und den Willen sich Level millimetergenau einzuprägen um das perfekte Timing zu finden.
Wer nun meint, dass wäre schon alles gewesen täuscht sich. Innerhalb der Abschnitte finden sich sogenannte Atomiks. Diese sind nicht nur Sammelobjekte für Perfektionisten, sondern dienen auch zum Freischalten weiterer Level.

Darf´s ein bisschen grell sein?

Optisch kommt das Spiel ein einer ganz seltsamen Mischung aus grellen Farben und einer Darstellung die schon fast ins Zeitalter passt bevor VGA Standard wurde. Wenige Farbtöne wechseln sich rapide schnell ab und versuchen euch vom eigentlichen Geschehen auf dem Bildschirm abzulenken. Eine seltsame Mischung aus Minimalismus und purer Übertreibung.
In Sachen Soundkulisse bietet das Spiel passend zu der stroboskopartigen Optik schnelle und hektische Beats.
Die Steuerung funktioniert in ATOMIK: RunGunJumpGun absolut präzise was bei einem solchen Titel nicht nur absolute Pflicht, sondern auch bei nur zwei genutzten Tasten kein Hexenwerk ist.

Fazit

ATOMIK: RunGunJumpGun. Ist ein Spiel für Perfektionisten und Menschen die Herausforderungen lieben. Die Mechanik verzeiht so gut wie keine Fehler ist aber zu jeder Zeit fair. Auch wenn es noch so unmöglich erscheint, mit dem richtigen Timing ist jedes Level dieser post-apokalyptischen Hölle zu schaffen. Wer also von der grellen Optik nicht abgeschreckt wird, kann hier auf jeden Fall sein Glück auf der Jagd nach den Atomiks versuchen.

Grafik
7
Sound
8
Gesamt
8

verfasst von „David“

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Vielen Dank an die Firma GOOD SHEPHERD ENTERTAINMENT für die Bereitstellung des Testmusters.
Letzte Aktualisierung: 15.Februar.2018 - 18:09 Uhr